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17.05.2013 15:11
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Gold: So langsam wird es eng

Gold: So langsam wird es eng
Gold und Rohöl
Aus charttechnischer Sicht bewegt sich der Goldpreis in Richtung altes Jahrestief. Ein Unterschreiten der Marke von 1.340 Dollar könnte weitere Verkäufe generieren.
von Jörg Bernhard

Die Goldbären scheinen das Zepter wieder zu übernehmen. Die Bestrebungen der indischen Regierung, die Goldimporte ihrer Landsleute abzuwürgen, dürfte dabei eine wichtige Rolle spielen. Seit Jahren kauft Indien weltweit am meisten Gold – zum einen als Inflationsschutz und zum anderen als Statussymbol. Wegen des hohen Handelsbilanzdefizits versucht Indiens Regierung bereits seit längerem, den Goldhunger über Vorschriften und Importzölle zu zügeln. Ein Einbruch der indischen Nachfrage wäre zweifellos negativ für den Goldpreis zu interpretieren.
Ein geringes Nachfrageinteresse ist auch weiterhin beim weltgrößten Gold-ETF zu beobachten. Am gestrigen Donnerstag reduzierte sich dessen gehaltene Goldmenge von 1.047,13 auf 1.041,42 Tonnen. Dies stellt das niedrigste Niveau seit über vier Jahren dar. Am Abend steht noch der COT-Report (Commitments of Traders) der CFTC zur Bekanntgabe an. Der jüngste Ausverkauf dürfte sich darin allerdings noch gar nicht niedergeschlagen haben, da die aktuellen Marktpositionen stets auf Basis der Dienstagsdaten ermittelt werden. Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 11,10 auf 1.375,80 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Positiver Wochenausklang

Vor dem Wochenende war es an der Konjunkturfront relativ ruhig gewesen. Lediglich besser als erwartet Autoverkäufe in Europa haben den Ölpreis zu einer Erholung verholfen. Gegen 16.00 Uhr dürften sich die Akteure an den Energiemärkten wieder für anstehende US-Konjunkturdaten interessieren. Dabei handelt es sich um den von der Uni Michigan ermittelten Index zum Konsumentenvertrauen sowie die Frühindikatoren. In beiden Fällen erwarten von Bloomberg befragte Analysten eine leichte Besserung.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,77 auf 95,93 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,92 auf 104,70 Dollar anzog.

Bildquellen: Netfalls - Remy Musser / Shutterstock.com, Andrey_Popov / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis

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Goldpreis
Der am Freitagabend veröffentlichte Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC wies unter großen und kleinen Terminspekulanten keine einheitliche Tendenz aus.
26.08.16
Gold Rises Ahead of Janet Yellen Speech at Jackson Hole (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
26.08.16
26.08.16
Gold Up Slightly Ahead of Janet Yellen Speech at Jackson Hole (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
25.08.16
It's Time to Hedge Bets on Gold Positions (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
25.08.16
Kansas Fed President Remarks Send Gold To Another Month Low (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

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Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.317,25-4,45
-0,34
Kupferpreis4.603,50-18,85
-0,40
Ölpreis (WTI)47,500,46
0,98
Silber18,650,10
0,54
Super Benzin1,280,01
0,55
Weizen158,25-1,25
-0,78

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren47,58
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5g Goldbarren207,06
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10g Goldbarren401,79
0,0
1 Uz Goldbarren1.214,12
0,0
Krügerrand1.226,28
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Britannia1.236,46
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Maple Leaf1.226,28
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American Eagle1.236,46
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Diamanten zur Wertanlage

  • 2 Karäter
  • 1 Karäter
  • 3/4 Karäter
  • 1/2 Karäter
  • 1/3 Karäter
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1,01-1,03 ctG10.671,55
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Heute im Fokus

DAX geht mit Gewinnen ins Wochenende -- Dow im Minus -- Fed-Vorsitzende Yellen: Argumente für Zinsanhebung stärker geworden -- STADA, VW im Fokus

Opel-Marketing-Expertin Müller zieht in den Stada-Aufsichtsrat ein. Hapag-Lloyd-Chef: Hamburger Reederei nach Fusion wettbewerbsfähiger. Deutsche Post startet ab Montag weitere Tranche des Aktienrückkaufs. Bundesfinanzministerium sieht EZB-Anleihekäufe mit Sorge. Zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr möglich. US-Wirtschaft wächst etwas weniger als bislang ermittelt. Bundesbank: Banken drohen schärfere Regeln für riskante Geschäfte.
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Unterschätzte Aktienperlen
Peter Lynch wurde als Fondsmanager des Magellan Fonds zu einer Legende. Er erzielte im Zeitraum 1977 bis 1990 eine durchschnittliche jährliche Rendite von 29,2%. Eines seiner Erfolgsgeheimnisse: Lynch setzte auf einfache und verständliche Geschäftsmodelle und bevorzugt dann, wenn sie für die meisten anderen Börsianer als langweilig erschienen. In der neuen Ausgabe des Anlegermagazins werden drei Unternehmen vorgestellt, die solche unterschätzte Aktienperlen sein könnten.
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