10.07.2013 15:10
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Gold: Stark trotz erheblicher ETF-Abflüsse

Gold: Stark trotz erheblicher ETF-Abflüsse
Gold und Rohöl
Der Goldpreis zeigt zur Wochenmitte relative Stärke – obwohl die Dynamik der ETF-Abflüsse zuzunehmen scheint.
von Jörg Bernhard

Laut einer Datenerhebung der Nachrichtenagentur Bloomberg gab es allein am gestrigen Dienstag einen Rückgang der gelagerten Goldmengen physisch besicherter Goldprodukte um über zehn Tonnen. In den vergangenen drei Tagen „schmolz“ deren Goldschatz sogar um 53 Tonnen zusammen. Mit 1.983,60 Tonnen ist man mittlerweile auf dem niedrigsten Niveau seit Mai 2010 angelangt. Neue Impulse könnten am Abend generiert werden, wenn das Fed-Protokoll der jüngsten Notenbanksitzung vom 18. und 19. Juni veröffentlicht wird. Spekulationen, dass die Fed noch in diesem Jahr die Anleihekäufe im Volumen von 85 Milliarden Dollar pro Monat reduzieren könnte, ließen den Goldpreis Ende Juni auf ein 34-Monatstief von 1.179,40 Dollar fallen.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 7,80 auf 1.253,70 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Charttechnisch überkauft

Vor allem die US-Sorte WTI präsentiert sich derzeit in ausgesprochen starker Verfassung. Innerhalb von elf Handelstagen kletterte der nächstfällige WTI-Future um 13 Prozent. Timingindikatoren wie die Bollingerbänder oder der Relative-Stärke-Index weisen nun jedoch auf eine deutlich überkaufte Lage hin. Eine nennenswerte technische Korrektur blieb bislang aus, weil die Probleme in Ägypten zusammen mit einer überraschend starken US-Nachfrage erhebliches Nachfrageinteresse generierte. Am Nachmittag könnte der Wochenbericht der US-Energiebehörde (16.30 Uhr) dem Ölpreis neuen Drive verleihen. Laut einer Bloomberg-Umfrage soll es ein Minus von 3,2 Millionen Barrel gegeben haben.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 1,89 auf 105,42 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,58 auf 108,39 Dollar anzog.

Bildquellen: Julian Mezger
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