21.02.2013 08:13

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GOLD UND ROHÖL

Gold: Tiefster Stand seit sieben Monaten



Gold: Tiefster Stand seit sieben Monaten
Trotz des jüngsten Goldpreisverfalls halten sich die Schnäppchenjäger weiterhin zurück. Im frühen Donnerstagshandel fiel das gelbe Edelmetall auf den tiefsten Stand seit sieben Monaten.

von Jörg Bernhard

Aus charttechnischer Sicht erwies sich der im Februar zu beobachtende Kursrutsch unter die 200-Tage-Linie als gutes Verkaufssignal, nachdem sich seit Mitte Dezember sechs Signale dieser Art als „Bärenfalle“ erwiesen hatten. Eine wichtige Unterstützungszone verläuft nun im Bereich von 1.550 Dollar. Beim Timingindikator Relative-Stärke-Index wird mit dem Rutsch unter die Marke von 30 Prozent eine überverkaufte Lage angezeigt. Ein Kaufsignal würde entstehen, falls der Index die 30-Prozent-Marke nach oben durchbrechen sollte.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 10,00 auf 1.568,00 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Nervosität wächst

Nach der Bekanntgabe des Fed-Protokolls der jüngsten US-Notenbanksitzung tendierte der Ölpreis in tiefere Regionen. Der am späten Abend veröffentlichte Wochenbericht des American Petroleum Institute wies zudem einen Anstieg der gelagerten Ölmengen um drei Millionen Barrel aus und ließ massiven Verkaufsdruck aufkommen. Am Nachmittag steht in den USA eine regelrechte Flut wichtiger Konjunkturdaten zur Bekanntgabe an. Neben aktuellen Inflationszahlen und den wöchentlichen Neuanträgen auf Arbeitslosenhilfe (beide 14.30 Uhr) dürften um 16.00 Uhr die Verkäufe existierender Eigenheime und der Konjunkturausblick der Philadelphia Fed für ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit sorgen. Am Ölmarkt könnte hingegen der EIA-Wochenbericht neue Impulse generieren. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll sich die gelagerte Ölmenge um zwei Millionen Barrel erhöht haben.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,74 auf 94,48 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,65 auf 114,95 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: tankist276 / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

herbertgoergens schrieb:
21.02.2013 14:04:31

die Manipulation wird erst aufhören wenn ENDLICH das Vertrauen in Papiergold futsch ist.
Goldene Schuldverschreibungen sind heute schon 7,2-fach überzeichnet. Phys. Gold kaum noch lieferbar...
Ergo knapper Rohstoff, der durch weitere Überzeichnung geschöpft wird. BLASE platzt PENG

herbertgoergens schrieb:
21.02.2013 14:00:58

Glücklich sind die, die nicht verkaufen MÜSSEN.

Papiergold wird platzen, das Geheule wird riesig sein und physisches Gold wird steigen. 2600 Euro je Unze bis Dez.

Euro und Dollar haben fertig, nur phys. Edelmetalle erhalten Werte.

AMEN

Roman-K schrieb:
21.02.2013 13:45:20

@herbertgoergens: Also ich besitze auch Gold und so langsam werde ich doch nervös. Klar manipuliert das Spekulantenpack den Goldpreis nach unten, nur sie werden es weiter und weiter tun, was sollen wir denn dagegen ausrichten? Sie sitzen im Vergleich zu uns eben am längeren Hebel.

herbertgoergens schrieb:
21.02.2013 12:14:09

12:11 Uhr
Der Markt hat das eben soeben erfundene Gold bereits nach 1 Std. aufgesaugt.
Also Zeit für die nächste Kreativphase der Manipulanten

Ich lach mich echt weg hier!

herbertgoergens schrieb:
21.02.2013 11:49:49

Hihi - Das war der Chartverlauf mit Ansage!
Aber ich hab ja keine Ahnung vom Geschehen...

Da werfen die frei erfundenens Papiergold auf den Markt um den Preis zu senken und betrügen die kleingläubigen Anleger. Das ist kriminell!

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