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02.11.2012 15:12

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GOLD UND ROHÖL

Gold: Unter Marke von 1.700 Dollar gerutscht



Gold: Unter Marke von 1.700 Dollar gerutscht
Die positiven Konjunkturnachrichten aus den USA verpassten dem Goldpreis einen massiven Dämpfer und drückten ihn unter die Marke von 1.700 Dollar.

von Jörg Bernhard

Am gestrigen Donnerstag fiel der Goldpreis im Zuge positiver Aktienmärkte und US-Konjunkturdaten von seinem bei 1.727,50 Dollar markierten Wochenhoch deutlich zurück, langfristig orientierte ETF-Anleger halten dem gelben Edelmetall aber weiterhin die Treue. Mit 2.588,40 Tonnen wurde ein neues Rekordhoch markiert. Seit Ende Juli haben sich Zuflüsse in Höhe von 193 Tonnen ergeben. Trotz des jüngsten Rücksetzers ist der Optimismus unter Analysten extrem ausgeprägt. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter 27 Experten rechnet in der kommenden Woche eine Mehrheit von 67 Prozent mit steigenden Goldpreisen, während lediglich 19 Prozent einen weiteren Rückschlag prognostizieren.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 21,20 auf 1.694,30 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Geschwächt ins Wochenende

Auf den Oktoberbericht zum US-Arbeitsmarkt reagierte der Ölpreis mit zunächst mit steigenden Notierungen. Mit 7,9 Prozent fiel die Arbeitslosenrate zwar wie erwartet aus, die Zahl neu geschaffener Stellen fiel aber mit 171.000 deutlich besser als prognostiziert aus. Mit aktuell 22,14 Dollar hat sich die Preisdifferenz zwischen der Nordseemarke Brent und der US-Sorte WTI zwar etwas zurückgebildet, historisch betrachtet kann er jedoch weiterhin als ungewöhnlich groß bezeichnet werden. Dies liegt vor allem daran, dass sich das Überangebot in den USA um einiges ausgeprägter darstellt als in Europa. Außerdem werden geopolitische Prämien derzeit vor allem bei Brent verlangt.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 1,08 auf 86,01 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,02 auf 108,15 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Julian Mezger

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