27.12.2012 08:10
Bewerten
 (28)

Gold: Versuch einer Bodenbildung

Gold: Versuch einer Bodenbildung
Gold und Rohöl
Über die Weihnachtsfeiertage gab es keinen weiteren Rückschlag bei Gold zu beobachten. Kurz vor dem Jahreswechsel beläuft sich der diesjährige Kursgewinn auf 3,5 Prozent.
von Jörg Bernhard

Als Damoklesschwert schwebt weiterhin das drohende Scheitern bei den Verhandlungen um eine Einigung im Haushaltsstreit zwischen Demokraten und Republikanern über dem Goldmarkt. Aus charttechnischer Sicht drückt vor allem der jüngste Kursrutsch unter die 200-Tage-Linie auf die Stimmung. Ohne eine markante Goldpreiserholung droht diese, nach unten zu drehen, was unter Chartisten gar nicht gerne gesehen wird. Knapp unter der Marke von 1.660 Dollar versucht sich das gelbe Edelmetall derzeit an einer Bodenbildung.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 3,30 auf 1.657,40 Dollar pro Feinunze.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Rohöl: Wichtige Konjunkturdaten vor der Tür

In den USA stehen einige konjunkturelle Highlights auf der Agenda. Dabei dürften sich die Investoren vor allem für die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe (14.30 Uhr) sowie die Novemberverkäufe neuer US-Eigenheime (16.00 Uhr) interessieren. Während letztere laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten von 368.000 auf 375.000 angestiegen sein könnten, droht am Arbeitsmarkt in der letzten Handelswoche des Jahres mit einem Anstieg von 361.000 auf 365.000 eine leichte Verschlechterung der Lage. Für die Akteure an den Energiemärkten dürfte aber auch der anstehende Wochenbericht der US-Energiebehörde von großem Interesse sein. Laut dem Kreditkartenunternehmen Mastercard sind in der vergangenen Woche die Benzinumsätze um 4,5 Prozent auf 8,95 Millionen Barrel angestiegen.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit anziehenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,16 auf 91,14 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,01 auf 111,08 Dollar anzog.

Bildquellen: farbled / Shutterstock.com, tankist276 / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant3
  • Alle+
  • ?
Gold und Rohöl
Gold bleibt bei Anlegern weiterhin "out". Griechenland hin, Griechenland her - zumindest an den Goldmärkten reagierten die Akteure bislang relativ unaufgeregt.
06:59 Uhr
01.07.15
Sizing Up Europe Stocks, Junk Bonds, and Gold (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
01.07.15
Gold Prices Fall on Pressure From Dollar's Rally (EN, The Wall Street Journal Deutschland)

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.172,984,08
0,35
Kupferpreis5.570,00-184,00
-3,20
Ölpreis (WTI)53,22-2,30
-4,14
Silber15,780,08
0,50
Super Benzin1,460,00
0,21
Weizen204,500,25
0,12

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren43,06
-0,4
5g Goldbarren186,60
-0,4
10g Goldbarren359,54
-0,5
1 Uz Goldbarren1.097,79
-0,5
Krügerrand1.111,08
-0,5
Britannia1.121,26
-0,5
Maple Leaf1.107,88
-0,5
American Eagle1.119,05
-0,5
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt deutlich leichter -- Dow schwächer -- Tsipras spricht mit Merkel über neue Vorschläge - Umschuldung geplant -- Tsakalotos löst Varoufakis ab -- Deutsche Post im Fokus

EZB hält Notkredite für griechische Banken auf aktuellem Stand. Griechische Banken bleiben weiter geschlossen. IWF grundsätzlich bereit zu weiteren Griechenland-Hilfen. Piloten: Schlichtung bei Lufthansa gescheitert. EU-Kommission hält Griechenland-Kompromiss immer noch für möglich. EZB wird wohl Hellas-Geldversorgung nicht stoppen.
Diese Aktien sind auf den Verkauflisten der Experten

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welcher Fußballtrainer verdient am meisten?

Umfrage

Griechenlands Finanzminister Varoufakis tritt zurück. Glauben Sie, dass nun eine Einigung im Schuldenstreit näher rückt?