17.07.2012 15:40

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GOLD UND ROHÖL

Gold: Vor Bernankes Rede schwächer



Gold orientiert sich in tiefere Kursregionen
Für 16.00 Uhr ist der Rechenschaftsbericht von Ben Bernanke vor dem US-Senat angekündigt. Man darf gespannt sein, wie der Dollar und Gold darauf reagieren werden.

von Jörg Bernhard

Die Begeisterung für das gelbe Edelmetall ist nicht nur an den Terminmärkten, sondern auch bei ETFs spürbar abgeklungen. So reduzierte sich zum Beispiel zum Wochenauftakt die gehaltene Goldmenge beim weltgrößten Gold-ETF von 1.269,73 auf 1.266,11 Tonnen. Diese Tendenz ist bereits seit längerem zu beobachten. Den letzten Anstieg gab es Mitte Juni zu berichten. Unter charttechnischen Aspekten zeigt sich der Goldpreis ebenfalls weniger dynamisch. Seit Anfang des Jahres kann man ihm lediglich eine Seitwärtstendenz zwischen 1.530 und 1.800 Dollar attestieren. Derzeit scheint die untere Begrenzung gefährdeter zu sein als die obere.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 4,10 auf 1.587,50 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: US-Industrieproduktion stimuliert

Bei den am Nachmittag veröffentlichten Juni-Zahlen zur Industrieproduktion gab es eine positive Überraschung. Statt eines gegenüber dem Vormonat erwarteten Anstiegs um 0,3 Prozent und fiel der gemeldete Wert mit 0,4 etwas besser aus. Sollte nun auch noch der Tenor von Ben Bernankes Rede vor den US-Senatoren einen „expansiv angehauchten Tenor“ haben, könnte sich die positive Tendenz des Ölpreises fortsetzen. Außerdem veröffentlicht nach Börsenschluss das American Petroleum Institute seinen wöchentlichen Rohölbericht. Dieser könnte dann die Tendenz des morgigen Handels bestimmen.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 15.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,65 auf 89,08 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,05 auf 104,42 Dollar anzog.

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Kommentare zu diesem Artikel

Seckendhand schrieb:
17.07.2012 18:03:22

So ein Schmarren, aus solch marginalen Abweichungen Tendenzen herbeizubeten. 0,28% minus! Und der charttechnische Blödsinn! Fakt bleibt: die US Wirtschaft is marode wie lange nicht. Die EuroKrise bleibt eine Bankenkrise, mit Steuergeldern gestopft! Und Kriege drohen in Syrien und Iran!

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