10.05.2012 08:20
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Gold: Vor charttechnischem Kaufsignal?

Gold und Rohöl: Gold: Vor charttechnischem Kaufsignal? | Nachricht | finanzen.net
Gold: Lage hat sich beruhigt
Gold und Rohöl

Der Goldpreisverfall im Zuge der Eurokrise wird immer spannender – vor allem unter charttechnischen Aspekten.

von Jörg Bernhard

Sell in May and go away erwies sich beim gelben Edelmetall bislang als gutes Verkaufssignal. Seit Ende April ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Gold-Future mittlerweile um 77 Dollar. Viel fehlt nicht mehr und der Timingindikator Relative-Stärke-Index (RSI) rutscht in die überverkaufte Zone (aktuell: 33 Prozent). Ein Durchschneiden der Marke von 30 Prozent von unten nach oben würde aber ein klares charttechnisches Kaufsignal auslösen. Dieses Szenario gab es zuletzt Ende Dezember – danach ging es mit dem Goldpreis in der Spitze um mehr als 235 Dollar bergauf. Noch ist es allerdings nicht so weit.

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Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.10 Uhr (MESZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 1,00 auf 1.595,20 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Verkaufsdruck lässt nach

Auf den am Mittwoch veröffentlichten Wochenbericht der Energy Information Administration reagierte der Ölpreis mit weiteren Verlusten. Mit einem Lagerzuwachs um 3,7 Millionen Barrel fiel das Plus deutlich größer als erwartet aus. Seit Dezember hat sich damit das Ölangebot in den USA um mehr als 50 Millionen Barrel erhöht. Unter Berücksichtigung dieser Fundamentaldaten scheint der Rückschlag des Ölpreises nachvollziehbar zu sein. Am Nachmittag könnte die Bekanntgabe diverser US-Konjunkturdaten für neue Impulse sorgen, allen voran die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten erwarten die Experten im Durchschnitt einen marginalen Anstieg neuer Arbeitsloser von 365.000 auf 366.000.

Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.10 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,02 auf 96,83 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,15 auf 113,05 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Julian Mezger

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