13.07.2012 15:11

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GOLD UND ROHÖL

Gold: Vor dem Wochenende wieder gefragt



Goldpreis verabschiedet sich freundlich ins Wochenende
Die Schwäche des Goldpreises scheint gestoppt – vor dem Wochenende tendiert er signifikant höher.

von Jörg Bernhard

Zuletzt schien die Nachfrage etwas zu lahmen. Darauf deutete zumindest die Entwicklung der gelagerten Goldmengen beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares hin. Am gestrigen Donnerstag reduzierte sie sich von 1.271,24 auf 1.269,73 Tonnen. Damit wird der Lagerstand zum Jahresultimo (1.254,57 Tonnen) dennoch markant übertroffen. An den Terminmärkten agieren bekanntlich vor allem Spekulanten. Sie haben das Interesse am gelben Edelmetall verloren, weil das Schreckgespenst „Inflation“ zuletzt in den Hintergrund trat und die Notenbank Fed (noch) keine Anstalten macht, den Markt massiv stützen zu wollen. Ob die zu beobachtende Flucht in den US-Dollar oder in Bundesanleihen das richtige Rezept zum Vermögensschutz ist, darf bezweifelt werden. Am Abend erfahren die Investoren, wie sich die Marktstimmung bezüglich Gold unter großen und kleinen Spekulanten entwickelt hat. Um 21.30 Uhr veröffentlicht nämlich die CFTC ihren wöchentlichen COT-Report (Commitments of Traders).
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 17,10 auf 1.582,40 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Erholt ins Wochenende

Nach der Veröffentlichung eines Anstiegs (gegenüber Vormonat) der Produzentenpreise um 0,1 Prozent ging es mit dem Ölpreis etwas bergauf. Nun warten die Akteure an den Energiemärkten auf den von der Uni Michigan berechneten Index zum Konsumentenvertrauen (15.55 Uhr). Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten wird im Durchschnitt mit einem Anstieg von 73,2 auf 73,5 Punkte gerechnet. Dann wird sich wohl zeigen, ob der Ölpreis seinen bisherigen Wochengewinn von 2,9 Prozent (WTI) bzw. 3,6 Prozent (Brent) ins Wochenende mitnehmen kann.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,79 auf 86,87 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,66 auf 101,73 Dollar zurückfiel.

Die Top- und Flop-Rohstoffe im zweiten Quartal:

 

Platz 36: Orangensaft

-24,07 Prozent

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