10.01.2017 08:35
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Gold: Weiter auf dem Vormarsch

Gold und Rohöl: Gold: Weiter auf dem Vormarsch | Nachricht | finanzen.net
Gold und Rohöl
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Politische Unsicherheitsfaktoren haben dem Goldpreis in leicht höhere Regionen verholfen und ihn in Richtung seines Fünfwochenhochs ansteigen lassen.
von Jörg Bernhard

Die Andeutung der britischen Premierministerin Theresa May, einen harten Brexit anzustreben, hat Anleger an die bewährte Krisenschutzfunktion des gelben Edelmetalls erinnert und "Sichere-Hafen-Käufe" ausgelöst. Ende März soll laut dem Willen der britischen Regierung der Startschuss für die zweijährigen Austrittsverhandlungen mit den anderen EU-Staaten fallen. Am Mittwoch könnte ein anderer Politiker für weitere Irritationen an den Finanzmärkten Sorgen: der designierte US-Präsident Donald Trump. Er könnte am morgigen Mittwoch seine Pläne für die Zeit nach der Amtsübernahme präzisieren und dadurch möglicherweise zusätzlichen Rückenwind für Gold verursachen.

Am Dienstagmorgen zeigte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.25 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 1,10 auf 1.186,00 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Nach kräftigem Preiseinbruch stabil

Beim fossilen Energieträger fiel der Wochenauftakt ausgesprochen miserabel aus. Sowohl US-Sorte WTI als auch die Nordseemarke Brent verbuchten einen Tagesverlust in Höhe von 3,8 Prozent. Aufkommende Zweifel, dass die angekündigten Förderkürzungen von OPEC- und Nicht-OPEC-Förderländer zu einem Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage führen könnten, haben die rasante Talfahrt ausgelöst. Die vor dem Wochenende von Baker Hughes gemeldeten deutlich gestiegenen Bohraktivitäten in Nordamerika drückten ebenfalls auf die Stimmung. In Kanada stach dieser Effekt angesichts eines Wochenanstiegs von 157 auf 205 Bohranlagen besonders stark ins Auge.

Am Dienstagmorgen präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.25 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (Februar) um 0,11 auf 52,07 Dollar, während sein Pendant auf Brent (März) um 0,11auf 55,05 Dollar anzog.
Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com, farbled / Shutterstock.com, Eric Chiang/123rf, Africa Studio / Shutterstock.com

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