15.01.2013 15:14
Bewerten
 (11)

Gold: Wenig beängstigende Inflationszahlen

Gold: Wenig beängstigende Inflationszahlen
Gold und Rohöl
Am Vormittag wurden aktuelle Inflationszahlen für Deutschland, Großbritannien und Italien veröffentlicht. Sie alle beinhalteten keine große Überraschung.
von Jörg Bernhard

Auf lange Sicht dürfte das Thema Inflation allerdings nicht aus den Köpfen der Investoren verschwinden. Die enormen Schuldenberge in Europa, Japan und den USA dürften wohl kaum über einen geregelten Schuldendienst, sondern eher über eine höhere Inflation abgetragen werden. Bereits heute profitieren die Schuldnernationen von dem Umstand, dass sich die Zinsen unter dem Inflationsniveau bewegen. In Staatsanleihen bester Bonität investierte Anleger müssen bereits heute eine durch Inflation ausgelöste Vermögensvernichtung hinnehmen. Gold dürfte daher weiterhin nicht aus der Mode und als Vermögensschutz in Frage kommen, schließlich will die Fed das Zinsniveau weiterhin nahe der Nulllinie belassen.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit steigenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 12,10 auf 1.681,50 Dollar pro Feinunze.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Rohöl: Widerstände bremsen

Die am Nachmittag veröffentlichten Konjunkturdaten fielen uneinheitlich aus. Bei den Einzelhandelsumsätzen gab es im Dezember statt eines erwarteten Anstieg gegenüber dem Vormonat in Höhe von 0,2 Prozent ein Plus von 0,5 Prozent, der Empire State Index lieferte mit minus 7,8 Zählern einen schlechter als erwarteten Ausblick. Dieses Umfeld dürfte nicht ausreichen um die Ölpreise über aktuelle Widerstandszonen zu hieven, zumal das Überangebot an Öl bislang noch nicht in nennenswertem Umfang abgebaut wurde. Am Abend gibt es diesbezüglich neue Daten vom American Petroleum Institute. Für den für Mittwochnachmittag angekündigten Wochenbericht der US-Energiebehörde erwarten von Bloomberg befragte Analysten einen Lagerzuwachs um 1,5 Millionen Barrel. Knappheit, die höhere Preise rechtfertigen würde, sieht sicherlich anders aus.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit relativ stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,18 auf 93,96 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,03 auf 111,85 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: Julian Mezger
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant1
  • Alle8
  • ?
Gold und Rohöl
Ein starker Dollar sowie feste Aktienmärkte haben das Interesse an Gold wieder schwinden lassen, geopolitische Risiken wurden hingegen ausgeblendet.
26.03.15
Silver ETFs Outshine Gold Funds (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.180,95-5,25
-0,44
Kupferpreis6.056,50-39,00
-0,64
Ölpreis (WTI)47,64-0,92
-1,89
Silber16,55-0,17
-1,00
Super Benzin1,38-0,01
-0,43
Weizen191,503,00
1,59

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren44,35
+0,2
5g Goldbarren192,11
+0,3
10g Goldbarren372,48
+0,3
1 Uz Goldbarren1.137,97
+0,3
Krügerrand1.151,26
+0,3
Britannia1.161,44
+0,3
Maple Leaf1.147,98
+0,3
American Eagle1.159,16
+0,3
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX kaum bewegt -- Mysteriöser Tweet von Elon Musk lässt Tesla-Aktie steigen -- Gewinnmaschine Autobau: Deutschlands Hersteller legen 2014 kräftig zu -- IBM, Nemetschek im Fokus

Umfrage: 38 Prozent der Deutschen gegen Offenlegung von Löhnen. Allianz begibt Nachranganleihe mit 1,5 Milliarden Euro Volumen. Manz zieht Pilot-Auftrag für Elektroauto-Batterie-Anlage an Land - Börse jubelt. Audi sieht in China schwächere Nachfrage nach Premium-Autos. Philips verkauft LED-Bauteilgeschäft an Finanzinvestoren.
Welcher Vorstandsvorsitzende verdiente 2014 am besten?

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welches ist das erfolgreichste Geschäftsfeld von Apple?

Umfrage

Der griechische Regierungschef Alexis Tsipras hat Gerüchte über eine baldige Entlassung von Finanzminister Gianis Varoufakis dementiert. Denken Sie, der umstrittene Politiker sollte sein Amt abgeben?