06.08.2013 07:38

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GOLD UND ROHÖL

Gold: Wieder unter 1.300 Dollar



Gold: Wieder unter 1.300 Dollar
Am Montagabend rutschte der Goldpreis wieder unter die Marke von 1.300 Dollar. Erneute ETF-Abflüsse belegten einmal mehr die Verkaufslaune im Markt.

von Jörg Bernhard

So reduzierte sich die gehaltene Goldmenge des weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares am gestrigen Montag von 918,64 auf 917,14 Tonnen, das niedrigste Niveau seit Februar 2009. Aus der US-Notenbank Fed kamen zum Wochenstart Hinweise, dass man einem Zurückfahren der Staatsanleihekäufe näher gekommen sei. Dies war von Richard Fisher, dem Präsidenten der Dallas Fed, zu hören. Er gilt seit längerem als Kritiker der ultralockeren Geldpolitik. Seiner Meinung nach führt die aktuelle Geldpolitik zu Fehl-Allokationen an den Finanzmärkten.
Aus charttechnischer Sicht hat sich mit dem Unterschreiten der psychologisch wichtigen Marke von 1.300 Dollar die Lage zudem eingetrübt. Oberste Priorität hat nun das Verteidigen der bei 1.280 Dollar verlaufenden Unterstützungszone. Diese bildete sich in der zweiten Junihälfte und Mitte Juli. Hier dürften zahlreiche Stopps platziert sein, die im Falle eines Verletzens erheblichen Verkaufsdruck generieren könnten.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 10,20 auf 1.292,20 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Warten auf die Wochenberichte

Mit Spannung warten die Akteure an den Energiemärkten auf die anstehenden Wochenberichte vom American Petroleum Institute (Dienstagabend) und von der US-Energiebehörde EIA (Mittwochnachmittag). Analysten rechnen mit einem erneuten Rückgang der gelagerten Ölmengen. Fällt dieser stärker als erwartet aus, dürfte dies dem Ölpreis helfen, während ihn eine negative Überraschung in tiefere Regionen führen dürfte.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.30 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,06 auf 106,50 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,15 auf 108,55 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: farbled / Shutterstock.com

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