05.07.2012 15:30
Bewerten
 (241)

Gold: Zinssenkung löst Verkäufe aus

Gold: Absacker nach Zinssenkung
Gold und Rohöl
Am Nachmittag meldete die EZB eine Zinssenkung um 25 Basispunkte. Der Goldpreis reagierte darauf mit Gewinnmitnahmen.
von Jörg Bernhard

Vor der Notenbanksitzung gab es kaum Bewegung beim gelben Edelmetall. So schwankte der am aktivsten gehandelte Gold-Future am Mittwoch und Donnerstag lediglich zwischen 1.611,60 und 1.620,70 Dollar. Die Maßnahme der EZB war erwartet worden und führte offensichtlich zum Realisieren der Gewinne. Aus charttechnischer Sicht treten im Bereich von 1.630 bis 1.640 Dollar signifikante Widerstände auf. Die Wahrscheinlichkeit für eine fortgesetzte Seitwärtsbewegung ist derzeit relativ groß. Seit Anfang des Jahres schwankt das gelbe Edelmetall in einer Range von 1.525 bis 1.800 Dollar. Ein Bruch einer der beiden Grenzen steht derzeit nicht zur Diskussion.
Am Donnerstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis (gegenüber Dienstag) mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 17,10 auf 1.604,70 Dollar pro Feinunze.

Rohöl: Norwegen und Iran verunsichern

Die in Norwegen gescheiterten Verhandlungen zwischen Gewerkschaften und der Ölindustrie sowie die ungewissen Auswirkungen des europäischen Ölembargos gegen iranisches Öl sorgen für ein erhöhtes Maß an Unsicherheit. Die Konjunkturängste traten mittlerweile etwas in den Hintergrund. Am Nachmittag könnte noch der Rohöl-Wochenbericht des US-Energieministeriums für Impulse in die eine oder andere Richtung sorgen. Aufgrund des Tropensturms „Debby“ dürften die gelagerten Ölmengen signifikant gesunken sein, laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten um 2,3 Millionen Barrel. Für eine positive Überraschung sorgten die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe. Statt einer prognostizierten Stagnation bei 386.000 gab es 374.000 neue Arbeitslose.
Am Donnerstagnachmittag ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt (gegenüber Dienstag) bis gegen 15.15 Uhr (MESZ) um 0,45 auf 87,21 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,08 auf 100,85 Dollar anzog.

Bildquellen: Julian Mezger
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
  • ?
Goldpreis
Der am Freitagabend veröffentlichte Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC wies unter den großen Goldspekulanten einen kräftig gestiegenen Optimismus aus.
19.12.14
19.12.14
17.12.14
16.12.14
15.12.14
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.194,55-3,60
-0,30
Kupferpreis6.390,0078,00
1,24
Ölpreis (WTI)58,053,24
5,91
Silber16,090,21
1,32
Super Benzin1,28-0,01
-0,39
Weizen196,00-4,00
-2,00

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren40,97
0,0
5g Goldbarren170,45
0,0
10g Goldbarren330,53
0,0
1 Uz Goldbarren1.011,25
0,0
Krügerrand1.026,88
0,0
Britannia1.035,02
0,0
Maple Leaf1.023,84
0,0
American Eagle1.032,99
0,0
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX geht schwächer ins Wochenende -- MorphoSys-Aktie und Roche-Aktie fallen kräftig -- US-Börsen in der Gewinnzone -- GfK-Konsumklima auf höchstem Stand seit acht Jahren

BayernLB verklagt Ecclestone. Euro gibt leicht nach. Studio Babelsberg erwartet für 2014 Millionenverlust. Sartorius verkauft Sparte. Ölpreise deutlich gestiegen. Verdi ruft an vier Amazon-Standorten zu Streiks bis Heiligabend auf. Allianz stimmt Vergleich nach Amoklauf von Winnenden zu. Facebook will mehr über Datenschutz informieren.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Welche Unternehmen sind am attraktivsten für Informatiker?

Diese Flughäfen werden hoch frequentiert

Umfrage

Bundeskanzlerin Angela Merkel will sich mit Haut und Haar für das Freihandelsabkommen mit den USA stark machen. Was halten Sie von TTIP?

Anzeige