28.11.2012 15:25
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Gold erleidet heftigen Kurseinbruch

Gold erleidet heftigen Kurseinbruch
Gold und Rohöl
Marktakteure haben im Zuge positiver Konjunkturdaten das gelbe Edelmetall zur Wochenmitte massiv verkauft und in Richtung 1.700 Dollar fallen lassen.
von Jörg Bernhard

Obwohl anhaltende Zuflüsse in Gold-ETFs die dort hinterlegten Goldmengen auf ein Rekordhoch von über 2.612 Tonnen haben ansteigen lassen, ist beim Preis für das gelbe Edelmetall derzeit eine erhebliche Konditionsschwäche festzustellen. Auch die Nachfrage nach Goldmünzen präsentiert sich in guter Verfassung. So verkaufte zum Beispiel die US-Münzanstalt mit 75.500 Feinunzen so viel wie seit zehn Monaten nicht mehr. Während die jüngsten Konjunkturindikatoren positiv überraschten, wächst die Sorge, dass sich Demokraten und Republikaner bezüglich der zum Jahreswechsel drohenden Fiskalklippe nicht einigen könnten. Dies würde der US-Wirtschaft und damit auch der Weltkonjunktur einen empfindlichen Dämpfer versetzen über dessen Ausmaß sich allerdings nur spekulieren lässt.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stark fallenden Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 29,60 auf 1.712,70 Dollar pro Feinunze.

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Rohöl: Warten auf Konjunkturindikatoren

Im Fahrwasser nachgebender Aktienmärkte legte auch der Ölpreis den Rückwärtsgang ein. In Kürze stehen aber wichtige Konjunkturindikatoren zur Bekanntgabe an. Den Anfang macht der Oktober-Bericht über die Verkaufszahlen neuer US-Eigenheime (16.00 Uhr). Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es einen leichten Rückgang von 389.000 auf 387.000 gegeben haben. Des Weiteren dürften sich die Marktakteure aber auch für den Wochenbericht des US-Energieministeriums stark interessieren. Dieser dürfte wieder einmal einen Anstieg der Lagermengen ausweisen. Von Bloomberg befragte Analysten erwarten im Durchschnitt einen Zuwachs um 900.000 Barrel. Angesichts eingetrübter Konjunkturprognosen und nach unten revidierter Nachfrageprognosen bleibt die Wirtschaft mit dem fossilen Energieträger reichlich versorgt.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 15.15 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 1,52 auf 85,66 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,07 auf 108,80 Dollar zurückfiel.

Bildquellen: ded pixto / Shutterstock.com, I Pilon / Shutterstock.com
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Der am Freitagabend veröffentlichte Commitments of Traders-Report der US-Aufsichtsbehörde CFTC wies unter spekulativen Marktakteuren den stärksten Optimismuszuwachs seit August 2013 aus.
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