von Jörg Bernhard
So reduzierte sich die historische 20-Tage-Volatilität um fast drei Prozentpunkte auf aktuell 12,1 Prozent. Zur Erinnerung: Im Sommer 2012 bewegte sich diese Risikokennzahl im Bereich von 24 Prozent. Für Goldanleger wird der sichere Hafen dadurch noch interessanter. Steigende Preise bei sinkenden Kursausschlägen - was will man mehr? Als Garanten, dass sich daran mittelfristig nichts ändern wird, gelten die großen Notenbanken (USA, Japan und Europa). Sie halten die Leitzinsen auf niedrigstem Niveau und sorgen über ihre Liquiditätsschwemme, dass viel Geld in den Inflationsschutz Gold fließt.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 0,80 auf 1.692,40 Dollar pro Feinunze.
Rohöl: Relative Stärke hält an
Die Konjunkturkalender dies- wie jenseits des Atlantiks haben heute keine größeren Highlights zu bieten. Nachdem die am Dienstag gemeldeten Dezemberverkäufe existierender Wohnbauten in den USA mit 4,94 Millionen Einheiten schlechter als erwartet ausgefallen waren, dürften am Nachmittag die wöchentlichen Hypothekenanträge sowie der FHFA-Hauspreisindex für erhöhte Aufmerksamkeit sorgen. Neben dem Arbeitsmarkt beobachtet die US-Notenbank Fed auch den Immobilienmarkt mit Argusaugen. In den vergangenen Wochen standen hier die Zeichen ganz klar auf Entspannung.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,04 auf 96,64 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,13 auf 112,29 Dollar zurückfiel.
Die Goldhorter: Wer die größten Reserven hat:
Platz 20: Österreich (280 Tonnen)
Laut des World Gold Council beläuft sich Österreichs Goldbestand auf 280 Tonnen und macht damit etwas mehr als die Hälfte (55,6 %) der gesamten Reserven des Alpenstaates aus.
Quelle: World Gold Council, Bild: Brigitte Buschkötter / pixelio.de