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24.06.2012 12:04

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Gold und Silber: Wo bleibt die Rally?


München (silberinfo) - Viele Anleger haben in den vergangenen Monaten in Edelmetalle investiert und warten auf eine Rally. Doch der erhoffte Aufwärtstrend bleibt trotz anhaltender Eurokrise aus.

Die Eurozone steht mal wieder am Scheideweg. Die als besonders krisensicher geltenden Edelmetalle können von der Schuldenproblematik in Griechenland oder Spanien scheinbar trotzdem nicht profitieren. Auch der G-20-Gipfel in Mexico brachte keine Lösung. Dabei hat insbesondere unsere Kanzlerin Angela Merkel in Los Cabos darauf hingewiesen, dass die Probleme keinesfalls auf die Eurozone zu beschränken sind. Sowohl in den USA, als auch in China läuft die Wirtschaft längst nicht mehr so rund wie noch vor einem Jahr. Brisant für die Rohstoffmärkte ist auch die Sanktion der iranischen Ölexporte. Doch statt dem antizipierten Kursfeuerwerk, kann der Goldpreis gerade einmal die Unterstützung bei 1.550 US-Dollar halten. Auch die Silbernotierungen sind aktuell nicht von Stärke gezeichnet und kämpfen stetig mit der Marke von 28 US-Dollar je Unze. Jetzt scheint sogar die von vielen Analysten vorhergesagte Jahresend-Rally in Gefahr. Der Grund: Trotz des großen Interesses der Investoren in den vergangenen Jahren ist Silber zu aller erst ein Industriemetall. Gerät die weltweite Wirtschaft in Schieflage, könnte das mittelfristig auch das weiße Metall mit in den Keller ziehen.

Es scheint fast so, als wäre der Markt mit Krisenmeldungen übersättigt. Das zeigte unlängst insbesondere die Wahl in Griechenland. Etwas mehr Sorgen macht man sich derzeit um den spanischen Bankensektor und Anleihenmarkt, aber solange die EZB als Puffer fungiert, wird auch dies die Edelmetallmärkte nicht anfeuern können. Interessanterweise waren die stärksten Reaktionen im Vorfeld des Federal Open Market Committee am 20. Juni zu beobachten. Dabei spekulierte die Medienwelt hauptsächlich darüber, wie Ben Bernanke nun die US-Konjunktur stimulieren will: kommt eine neue Runde des Quantitative Easings oder wird das als ,,Operation Twist" bezeichnete Umschichten von kurzfristigen Anleihen von der FED fortgesetzt. In den vergangenen Jahren hätten wohl beide Entscheidungen für steigende Edelmetallkurse gesorgt. Mittlerweile gehen viele Marktteilnehmer offenbar aber auf Nummer sicher und stoßen spekulative Positionen im Vorfeld ab, was zu fallenden Kursen führte.

Viele Edelmetallanleger fühlen sich in mitten dieser höchst dynamischen Entwicklungen scheinbar auch alleingelassen. Sie können die Lage nicht mehr richtig einschätzen, während die Prognosen vieler Analysten entweder zu vorsichtig formuliert sind oder zu sehr voneinander abweichen, um ein eindeutiges Bild zu ergeben. Gerade im Einzelhandel wirkt sich das auf die Verkaufszahlen aus, aber auch die Edelmetall-ETFs konnten in den vergangenen Monaten nicht mit einer sonderlich guten Performance glänzen. Aktuell werden von den weltweiten Gold ETFs rund 2.334 Tonnen physisches Gold verwaltet - mit einem marginalen Plus von 0,22 Prozent nahezu unverändert gegenüber dem Jahresbeginn.

Und wie geht es jetzt weiter? Im neuesten BullionReport von silberling.de wird die fundamentalen Situation tiefgreifender diskutiert. Auch was Anleger in Anbetracht der aktuellen Flaute von den Edelmetallmärkten in den kommenden Monaten erwarten können erfahren Sie in dieser regelmäßigen Publikation zum Thema Gold, Silber und Bullionprodukte.

http://www.silberinfo.com/fileadmin/images/Redaktion/bullionreport/Bullionre port_Juni_2012.pdf

(24.06.2011 ns/si/as/tw)

Mehr Informationen zum Thema Gold und Silber finden Sie auf der Webseite: www.silberinfo.com

Unsere Edelmetall-Handelsplattform können Sie erreichen unter: www.silberling.de

Dies ist eine Mitteilung von silberinfo. Für den Inhalt ist ausschließlich silberinfo verantwortlich. (END) Dow Jones Newswires

   June 24, 2012 05:33 ET (09:33 GMT)- - 05 33 AM EDT 06-24-12

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