von Jörg Bernhard
Einige Analysten gehen davon aus, dass die Fed möglicherweise eine Erhöhung der monatlichen Anleihekäufe von 40 auf 45 Milliarden Euro ankündigt. In diesem Fall könnten dann Investoren das gelbe Edelmetall aufgrund seines Ansehens als sicherer Hafen verstärkt ansteuern. Im ETF-Sektor hat Gold ohnehin kaum an Glanz verloren. So gab es am gestrigen Dienstag zum Beispiel beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares lediglich einen leichten Rückgang der gelagerten Goldmenge von 1.353,35 auf 1.351,42 Tonnen zu beobachten.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 4,20 auf 1.713,80 Dollar pro Feinunze.
Weizen: Charttechnisches Verkaufssignal
Der Monatsbericht des US-Landwirtschaftsministeriums ließ den Weizenpreis am gestrigen Dienstag um 3,2 Prozent auf 821 US-Cents pro Scheffel einbrechen. Für kommenden Mai prognostizierten die Agrarexperten eine Lagermenge in Höhe von 754 Millionen Scheffel. Damit revidierten sie ihre bisherige Prognose deutlich nach oben und übertrafen damit die Erwartungen des Marktes. Schuld daran waren vor allem schwache Exporterwartungen. Dem Weizenpreis bekam dies gar nicht. Aus charttechnischer Sicht drehte er nach mehrmonatiger Seitwärtstendenz nach unten. Mit dem Verkaufssignal eröffnet sich nun erhebliches Abwärtspotenzial, da der Weizenpreis von Mitte Juni bis Mitte Juli ohne nennenswerte Unterbrechung von 680 auf fast 940 US-Cents nach oben geschossen war.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Weizenpreis mit schwächeren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Weizen um 12,20 auf 909,20 US-Cents pro Scheffel.
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