von Jörg Bernhard
So meldete das US-Landwirtschaftsministerium in der vergangenen Woche ein signifikantes Nachfrageplus aus der US-Ethanolindustrie. Die US-Importe aus Brasilien haben sich im Vergleich zur Vorjahresperiode ungefähr verneunfacht. Auslaufende Importzölle begünstigten diese Entwicklung und dürften auch im kommenden Jahr für eine starke Nachfrage sorgen. Die Wahrscheinlichkeit für einen weiterhin steigenden Zuckerpreis ist daher relativ groß.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige Future auf Zucker um 0,04 auf 19,37 US-Cents pro Pfund.
Gold: Japanische Pensionsfonds kaufen
Japanische Pensionsfonds haben sich in der Vergangenheit nicht gerade als Goldfans präsentiert. Ihre Investments konzentrierten sich mehrheitlich auf inländische Aktien und Staatsanleihen. Doch mittlerweile scheint sich hier ein Meinungsumschwung anzubahnen. Obwohl das Edelmetall keine Zinsen oder Dividenden abwirft und die physische Lagerung zudem Kosten verursacht, berücksichtigen viele Pensionsfondsmanager verstärkt Gold. Getreu dem Motto: Wer streut, rutscht nicht. Da in Japan zuletzt eher Deflation angesagt war, blieb das gelbe Edelmetall eher vernachlässigt. Der nächste japanische Premier, Shinzo Abe, hat die japanische Notenbank gebeten, das bisherige Inflationsziel von ein auf zwei Prozent zu erhöhen und massiv japanische Staatsanleihen zu kaufen – ein Mix der normalerweise für Gold sprechen würde.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Februar) um 0,40 auf 1.698,60 Dollar pro Feinunze.
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