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05.01.2013 15:00

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COT-Report: Goldspekulanten leicht bullisher



COT-Report: Goldspekulanten leicht bullisher
Nach vier Wochen mit nachlassendem Optimismus machte der am Freitagabend veröffentlichte COT-Report bei großen und kleinen Goldspekulanten erstmals wieder eine wachsende Zuversicht aus.

von Jörg Bernhard

Mit der der Anzahl offener Gold-Futures, dem sogenannten Open Interest, ging es vom 25. bis 31. Dezember ebenfalls nach oben. Er verzeichnete einen leichten Anstieg von 426.300 auf 427.991 Kontrakte (+0,4 Prozent). Bei der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten gab es eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Sie zog von 187.664 auf 188.659 Kontrakte (+0,5 Prozent) an, was vor allem den Kleinspekulanten (Non-Reportables) zu verdanken war. Deren Netto-Long-Position kletterte nämlich recht deutlich von 37.568 auf 40.140 Kontrakte (+6,8 Prozent), während bei den Großspekulanten (Non-Commercials) ein Rückgang von 150.096 auf 148.519 Futures (-1,1 Prozent) zu verzeichnen war. Im Vergleich zum Jahresultimo 2011 nahm die Netto-Long-Position der Kleinspekulanten um 21 Prozent zu, während bei den Großspekulanten ein Plus von 13 Prozent zu beobachten war.

Goldpreis: Charttechnik bleibt spannend

Da der jüngste COT-Report auf den Daten vom 31. Dezember basiert waren in ihm weder die „Last-Minute-Einigung“ zwischen Demokraten und Republikanern zum US-Haushaltsstreit noch die Erkenntnisse aus dem Fed-Protokoll der jüngsten US-Notenbanksitzung enthalten. Letztere waren vor dem Wochenende für einen heftigen Rücksetzer des Goldpreises verantwortlich, da einige Notenbanker für ein Zurückfahren der Anleihekäufe durch die Fed noch in diesem Jahr plädierten. Dies gefiel den Marktakteuren gar nicht, da die Goldhausse der vergangenen Jahre gerade auf der Geldflut und der erwarteten Geldentwertung basierte. Im Zuge dieser Entwicklung rutschte der Goldpreis auf den tiefsten Stand seit Mitte August zurück. Sorge bereitet an den Goldmärkten auch die Tatsache, dass das gelbe Edelmetall dadurch unter seine 200-Tage-Linie fiel, was unter Chartisten als klares Verkaufssignal interpretiert wird.

Bildquellen: Lisa S. / Shutterstock.com

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Kommentare zu diesem Artikel

KarajaM schrieb:
05.01.2013 23:32:12

Versteh nicht wie eine abebbende Geldflut eine fette Überschwemmung an herrenlosem Geld wett machen und somit ein Verkaufssignal darstellen kann.

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