22.06.2013 15:00
Bewerten
 (15)

COT-Report: Goldspekulanten weiter auf der Flucht

COT-Report: Goldspekulanten weiter auf der Flucht
Goldpreis
Der aktuelle COT-Report wies bei Gold den geringsten Optimismus großer und kleiner Spekulanten seit Februar 2005 aus.
von Jörg Bernhard

Bei der Anzahl offener Kontrakte, dem sogenannten Open Interest, gab es hingegen einen leichten Zuwachs zu beobachten. Er zog in der Woche zum 18. Juni von 373.844 auf 377.106 Kontrakte (+0,9 Prozent) an. Mit der kumulierten Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten ging es hingegen deutlich bergab. Bei ihr gab es nämlich einen signifikanten Rückgang von 58.322 auf 44.115 Kontrakte (-24,4 Prozent) zu beklagen. So fiel bei den Großspekulanten (Non-Commercials) die Netto-Long-Position von 59.005 auf 43.692 Kontrakte (-26,0 Prozent) zurück, während sich bei den Kleinspekulanten (Non-Reportables) eine Netto-Short-Position von 683 Kontrakte in eine Netto-Long-Position von 423 Futures wandelte. „Echter Optimismus“ sieht allerdings anders aus.

Gold: Unter 1.300 Dollar abgestürzt

Aktuell dürfte der Optimismus noch weniger ausgeprägt sein, schließlich erfolgte der Ausverkauf beim gelben Edelmetall erst in der zweiten Wochenhälfte, die ausgewiesenen Marktpositionen basierten hingegen auf den Daten vom Dienstag. Aus charttechnischer Sicht befindet sich der Goldpreis ganz klar im Abwärtstrend. Mit Blick auf den Timingindikator Relative-Stärke-Index steht er kurz vor dem Eintritt in die überverkaufte Zone. In diesem Jahr war eine solche Phase bereits zweimal zu beobachten – genutzt hat es dem Goldpreis dennoch nichts.
Doch eine hohe Abgabebereitschaft war nicht nur unter den spekulativen Marktakteuren an den Terminmärkten, sondern auch im ETF-Sektor zu beobachten. Bestes Beispiel: Der weltgrößte Gold-ETF SPDR Gold Shares erlitt in der abgelaufenen Handelswoche einen Rückgang der gelagerten Goldmengen von 1.003,53 auf 989,94 Tonnen. In den vergangenen Wochen wurde zwar viel Kapital in die Aktienmärkte umgeschichtet, aber auch deren Glanz hat mittlerweile deutlich nachgelassen.

Bildquellen: Vitaly Korovin / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle2
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
  • ?
Citi-KolumneKein Comeback von Gold in SichtMit Blick auf die jüngste Preisentwicklung könnte man meinen, dass Gold seinen Status als Krisenwährung verloren hat.
24.10.14
Gold Rises for First Time in Four Days (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
24.10.14
Swiss Voters Favor Increasing SNB's Gold Holdings (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
23.10.14
Was das Schweizer Gold-Referendum für Anleger bedeutet (The Wall Street Journal Deutschland)
23.10.14
Gold Falls as Stocks Rise; GLD Falls 0.8% (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
23.10.14
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.231,452,15
0,17
Kupferpreis6.685,009,00
0,13
Ölpreis (WTI)81,34-0,56
-0,68
Silber17,200,10
0,58
Super Benzin1,430,00
0,21
Weizen165,75-4,50
-2,64

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren40,87
0,0
5g Goldbarren169,94
0,0
10g Goldbarren329,51
0,0
1 Uz Goldbarren1.008,07
0,0
Krügerrand1.023,69
0,0
Britannia1.031,84
0,0
Maple Leaf1.020,66
0,0
American Eagle1.029,81
0,0
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt unter 9.000 Punkten -- 25 Banken sollen Stresstest nicht bestanden haben -- US-Börsen leicht im Plus -- Ford, BASF, Amazon, Microsoft im Fokus

Apple will Beats-Musik-App in iTunes aufgehen lassen. Deutsche Bank leidet unter Rückstellungen. S&P hebt Bonitätsnote von Zypern an. Ryanair-Chef unterschreibt für fünf weitere Jahre. FMC besorgt sich 900 Millionen US-Dollar am Bondmarkt. Chiquita lässt Fyffes-Fusion platzen. Cameron: Werden Milliarden-Rechnung aus Brüssel nicht bezahlen.
Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

So platzieren sich die Deutschen

Die öffentliche Verschwendung

Umfrage

Verkehrsminister Dobrindt erwägt scheinbar, die Pkw-Maut vorerst nur auf Autobahnen einzuführen. Was halten Sie von diesem Rückzieher?

Anzeige