20.07.2013 15:00
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COT-Report: Großspekulanten greifen bei Gold zu

COT-Report: Großspekulanten greifen bei Gold zu
Goldpreis
Der am Freitag veröffentlichte COT-Report wies bei Gold erstmals seit Anfang Juni wieder einen gestiegenen Optimismus unter den Spekulanten aus.
von Jörg Bernhard

Mit der Anzahl offener Kontrakte, dem sogenannten Open Interest, ging es ebenfalls bergauf. Er kletterte in der Woche zum 16. Juli von 431.574 auf 440.283 Kontrakte (+2,0 Prozent). Die kumulierte Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten deutete auf einen wachsenden Optimismus hin und zog im Berichtszeitraum von 19.041 auf 24.607 Kontrakte (+29,2 Prozent) an. Dies war vor allem den Großspekulanten (Non-Commercials) zu verdanken. Deren Netto-Long-Position erhöhte sich nämlich von 16.557 auf 23.462 Kontrakte (+23,2 Prozent), während bei den Kleinspekulanten (Non-Reportables) ein Rückgang von 2.484 auf 1.145 Kontrakte zu Buche schlug.

Gold: Auf Tuchfühlung mit 1.300 Dollar

Obwohl in der abgelaufenen Handelswoche besser als erwartete Konjunkturdaten aus den USA kamen, gelang dem Goldpreis ein Wochenplus von 1,4 Prozent. Eigentlich hätte dies unter den Marktteilnehmern die Befürchtung eines vorzeitigen Endes der Fed-Anleihekäufe auslösen können. Dem steuerte US-Notenbankchef Ben Bernanke verbal entgegen. Bei seinen Reden vor Vertretern des US-Repräsentantenhauses und US-Senat zerstreute er diese Zweifel. Dies ließ den Goldpreis ansteigen, wobei sich die Marke von 1.300 Dollar bisher als unüberwindbare Hürde entpuppte. Mittlerweile haben sich aus charttechnischer Sicht in dieser Kurszone markante Widerstände gebildet. Derzeit deutet wenig darauf hin, dass ein nachhaltiges Überwinden unmittelbar bevorsteht. Die Zurückhaltung indischer Goldkäufer und das weiterhin geringe Interesse im ETF-Sektor wirken derzeit wie Bremsklötze für das gelbe Edelmetall. Nichtsdestotrotz besteht berechtigte Hoffnung auf eine erfolgreiche Bodenbildung, schließlich hat sich an der massiven Staatsüberschuldung dies- und jenseits des Atlantiks rein gar nichts geändert.

Bildquellen: ded pixto / Shutterstock.com
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