02.02.2013 15:00
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COT-Report: Optimismus der Goldspekulanten bricht ein

COT-Report: Optimismus der Goldspekulanten bricht ein
Goldpreis
Der Optimismus großer wie kleiner Goldspekulanten brach laut aktuellem COT-Report regelrecht ein und befindet sich nun auf dem niedrigsten Niveau seit Mitte August.
von Jörg Bernhard

Auch bei der Anzahl offener Kontrakte, dem sogenannten Open Interest, gab es einen massiven Rückgang zu beobachten. Dieser reduzierte sich nämlich vom 22. bis 29. Januar von 461.369 auf 430.718 Kontrakte (-6,6 Prozent). Die kumulierte Netto-Long-Position (optimistische Markterwartung) großer und kleiner Spekulanten musste ebenfalls einen überdurchschnittlich hohen Rückgang hinnehmen. Sie stürzte von 195.950 auf 167.097 Kontrakte (-14,7 Prozent) ab. Bei den Großspekulanten (Non-Commercials) machte sich die nachlassende Zuversicht besonders stark bemerkbar. Deren Netto-Long-Position fiel von 151.897 auf 126.948 Futures (-16,4 Prozent) zurück. Nicht ganz so schlimm sah die Lage bei den Kleinspekulanten (Non-Reportables) aus, wo ein Rückgang der Netto-Long-Position von 44.053 auf 40.149 Kontrakte (-8,9 Prozent) registriert worden war. Das Umschichten in die Vermögensklasse Aktie dürfte dabei eine wichtige Rolle gespielt haben, schließlich haben DAX und Dow in der abgelaufenen Handelswoche neue Fünfjahreshochs markiert.

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Goldpreis: Leichtes Wochenplus erzielt

Am Goldmarkt war in den vergangenen fünf Handelstagen – trotz der Verwerfungen am Terminmarkt – ein relativ ruhiger Handel zu beobachten. So schwankte der Goldpreis während dieses Zeitraums in einer moderaten Bandbreite von 32 Dollar und erzielte dank schlechter als erwarteter US-Arbeitsmarktdaten summa summarum sogar ein kleines Wochenplus in Höhe von 0,7 Prozent. Das World Gold Council veröffentlichte am Donnerstag seinen Gold-Januarbericht und wies dabei auf die historisch niedrige Volatilität des gelben Edelmetalls hin. Deren Durchschnittswert sackte im vierten Quartal auf den niedrigsten Wert seit zehn Jahren ab. Goldfans dürften dies gern gehört haben, schließlich schonen weniger erratische Kursschwankungen das Nervenkostüm der Anleger – selbst, wenn diese ihr Investment vor allem als langfristigen Vermögensschutz betrachten. Bei Silber – der ebenfalls als sicherer Hafen angesteuert wird – ist dies weniger der Fall. Aktuell übertrifft die historische 20-Tage-Volatilität dieses Edelmetalls (27,9 Prozent) die vergleichbare Risikokennzahl von Gold (13,3 Prozent) um mehr als das Doppelte.

Bildquellen: Juri / Shutterstock.com, ded pixto / Shutterstock.com

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