05.12.2012 12:41
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Ölpreise leicht gestiegen

Hoffnung auf China
Die Ölpreise sind am Mittwoch in Erwartung von Konjunkturmaßnahmen in China leicht gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Januar-Lieferung kostete 110,17 US-Dollar.
Das waren 35 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 27 Cent auf 88,77 Dollar.

    Aussichten auf eine aktivere Wirtschaftsförderung der neuen chinesischen Regierung hätten die Ölpreise gestützt, sagten Händler. Die chinesische Führung will laut Generalsekretär Xi Jinping das Wirtschaftswachstum stützen. Zudem sind die Einkaufsmanagerindizes für den Dienstleistungssektor in der Eurozone stärker gestiegen als noch in der Erstschätzung ermittelt.

   Gebremst wird der Preisauftrieb am Ölmarkt jedoch durch den anhaltenden Haushaltsstreit in den USA. Sollten sich Demokraten und Republikaner nicht einigen, dann tritt zum Jahreswechsel eine Kombination aus automatischen Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen in Kraft, die die US-Wirtschaft nach Einschätzung von Ökonomen in die Rezession treibt. Dies würde auch die Nachfrage nach Rohöl dämpfen.

   Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Mittwoch kostete ein Barrel am Dienstag im Durchschnitt 107,66 Dollar. Das waren 78 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX)

Bildquellen: istock/Valerie Loiseleux
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