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26.01.2012 14:25

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KOLUMNE
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Kürzen die Russen den Weizenexport?


Informationen vom russischen Forschungsinstitut SovEcon, dass die Lagerbestände an Weizen ...

... in den wichtigen Regionen im Süden des Landes um bis zu 50% niedriger liegen als noch vor einem Jahr, haben die Börse erreicht. Der Weizenpreis hat daraufhin sofort nach oben ausgeschlagen.

Talsohle erreicht – Markt ist nervös

Der Weizenpreis, folgend dargestellt mit dem Wheat Future (CBT) March 2012 in US-Cent (Bild 1), hat die Talsohle, die bei 600 US-Cent lag, klar verlassen können. Der Hauptgrund dafür sollen die Nachrichten aus Russland sein, hört man aus gewöhnlich gut unterrichteten Händlerkreisen. Wir erinnern uns: Russland hat im August 2010 bereits einmal eine Exportsperre für Weizen verhängt, nachdem die schlimmste Dürre seit einem halben Jahrhundert den Preis auf ein Zwei-Jahreshoch trieb. Die Frage ist nun, ob und wieweit die USA diese Angebotslücke ausgleichen könnte. Bis dies alles nicht restlos geklärt ist, könnte der Markt weiter nervös bleiben und der Preis für Weizen weiter ansteigen. Zur Information. An der Börse Frankfurt sind vier Weizen-ETCs in Euro im Handel. Emittenten sind ETF Securities mit drei Produkten („long“, „leveraged“, „short“) und Source mit einem Long-Produkt.

Bild 1: Wheat Future (CBT) March 2012 in US-Cent, 26.01.11 – 26.01.12

Offenlegung wegen möglicher Interessenkonflikte: Der Autor ist in den besprochenen Wertpapieren bzw. Basiswerten derzeit nicht investiert.

Risikohinweis: Rohstoffe und Währungen sind volatil. Deshalb kommen ETCs nur für Anleger in Frage, die das Risiko verstehen und auch tragen können. Eine laufende Überwachung ist empfehlenswert.

Thomas J. Caduff ist Chefredakteur der YouQuant.com - ETF/ETC-Flashs und der QuantScreener.com - Derivate-Flashs. Weitere Informationen: www.icngroup.com.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

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