12.10.2012 18:09
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Ölpreise gefallen

IEA-Bericht belastet
Die Ölpreise sind am Freitag belastet von einem Bericht der Internationalen Energieagentur gefallen.
Am späten Nachmittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im November 114,45 US-Dollar. Das waren 1,25 Dollar weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) sank um 40 Cent auf 91,68 Dollar.

 

    Die IEA sieht laut ihrem jüngsten Bericht eine bessere Versorgung der Weltrohölmärkte in den nächsten fünf Jahren. Man erwarte eine Abschwächung des Nachfragewachstums sowie einen Anstieg der Ölförderung in Nordamerika und im Nahen Osten.

   Bei dem zuletzt deutlich gestiegenen Preis für Brentöl hätten einige Anleger Gewinne mitgenommen. Der Brent-Preis liegt aber immer noch 22 Dollar über dem WTI-Preis und profitiert laut Commerzbank von zunehmenden geopolitischen Spannungen sowie anhaltenden Produktionsausfällen in der Nordsee. Positiv aufgenommene Konjunkturdaten aus der Eurozone und den USA stützten die Ölpreise nicht nachhaltig

   Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Freitag kostete ein Barrel am Donnerstag im Durchschnitt 111,35 Dollar. Das waren 41 Cent mehr als am Mittwoch. Die Opec berechnet ihren Korbpreis täglich auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells./jsl/jha/

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Ingvar Tjostheim / Shutterstock.com
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