Der Bestand verringerte sich um 150.000 Feinunzen, wie aus Daten des Internationalen Währungsfonds hervorgeht, in die
Dow Jones Newswires Einsicht hatte. Danach beliefen sich die Reserven im Oktober auf 109,194 Mio Feinunzen nach 109,344 Mio im Vormonat.
Ein Sprecher der Bundesbank bestätigte, dass 150.000 Feinunzen entsprechend 4,7 Tonnen an das Finanzministerium für die Prägung von Gedenkmünzen abgegeben wurden.
Es gebe aber keinen Grund für Spekulationen über die künftige Nutzung der deutschen Goldreserven, sagte er. Bei dem zurückliegenden G-20-Treffen waren Gerüchte aufgekommen, wonach die Staats- und Regierungschefs über den Zugriff auf Gold- und Währungsreserven unter anderem der Bundesbank zur Stärkung des Euro-Rettungsfonds diskutiert hätten. Dies war bereits damals von der Bundesregierung dementiert worden.
Das gesamte von der Bundesbank seit 2004 verkaufte Gold sei ausschließlich für Münzen verwendet worden, sagte der Sprecher.
Neben Deutschland hat nur noch Tadschikistan im Oktober mit 12.000 Feinunzen laut den an den IWF übermittelten Daten seine Goldbestände abgebaut. Russland und Kasachstan haben dagegen mehr des Edelmetalls in ihre Tresore genommen, die einen 627.000 Feinunzen, die anderen 101.000.
-Von Rhiannon Hoyle, Dow Jones Newswires;
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November 23, 2011 13:10 ET (18:10 GMT)
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