DAX6.050-3,4%  Dow12.119-2,2%  Euro1,24320,6% 
ESt502.069-2,4%  Nas2.748-2,8%  Öl98,82-2,8% 
TDax730,9-2,7%  Nikkei8.440-1,2%  Gold1.6264,2% 

23.11.2011 19:32

Senden
IWF

Deutschland verkaufte 150.000 Feinunzen Gold


Deutschland hat im Oktober erstmals seit einem Jahr wieder einen Teil seiner Goldreserven verkauft.

Der Bestand verringerte sich um 150.000 Feinunzen, wie aus Daten des Internationalen Währungsfonds hervorgeht, in die Dow Jones Newswires Einsicht hatte. Danach beliefen sich die Reserven im Oktober auf 109,194 Mio Feinunzen nach 109,344 Mio im Vormonat.

   Ein Sprecher der Bundesbank bestätigte, dass 150.000 Feinunzen entsprechend 4,7 Tonnen an das Finanzministerium für die Prägung von Gedenkmünzen abgegeben wurden.

   Es gebe aber keinen Grund für Spekulationen über die künftige Nutzung der deutschen Goldreserven, sagte er. Bei dem zurückliegenden G-20-Treffen waren Gerüchte aufgekommen, wonach die Staats- und Regierungschefs über den Zugriff auf Gold- und Währungsreserven unter anderem der Bundesbank zur Stärkung des Euro-Rettungsfonds diskutiert hätten. Dies war bereits damals von der Bundesregierung dementiert worden.

   Das gesamte von der Bundesbank seit 2004 verkaufte Gold sei ausschließlich für Münzen verwendet worden, sagte der Sprecher.

   Neben Deutschland hat nur noch Tadschikistan im Oktober mit 12.000 Feinunzen laut den an den IWF übermittelten Daten seine Goldbestände abgebaut. Russland und Kasachstan haben dagegen mehr des Edelmetalls in ihre Tresore genommen, die einen 627.000 Feinunzen, die anderen 101.000.

-Von Rhiannon Hoyle, Dow Jones Newswires; +49 69 29725 300; konjunktur.de@dowjones.com DJG/smh (END) Dow Jones Newswires

   November 23, 2011 13:10 ET (18:10 GMT)

   Copyright (c) 2011 Dow Jones & Company, Inc.- - 01 10 PM EST 11-23-11

Von Rhiannon Hoyle DOW JONES NEWSWIRES LONDON (Dow Jones)

Bildquellen: Creativ Collection

Kommentare zu diesem Artikel

WING schrieb:
24.11.2011 08:26:57

Volksvermögen? Das gesamte Gold das Deutschland besitzt stammt unmittelbar aus der Nachkriegszeit, da die hohen Exportüberschüsse Deutschlands damit abgeglichen wurden. Zudem ist die Regierung vom Volk bestellt. Bei der nächsten Wahl musst du dann halt deine Konsequenzen ziehen!

bruehlsax schrieb:
23.11.2011 21:36:35

Und sie werden doch das letzte Tafelsilber Deutschlands verkaufen für ihren Wahnsinn und sich damit an Volksvermögen vergreifen!!

 Kommentar hinzufügen 
  • Relevant
  • Alle
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für die Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außrdem auch andere Unternehmen betreffen
Medien: Das schreiben die Medien (z.B. auch die finanzen.net Redaktion) über dieses Unternehmen
Agenturen: Berichte von Presseagenturen (z.B. DPA-AFX) über dieses Unternehmen
Extern: Nachrichten von anderen Webseiten mit Verlinkung auf den Original-Text

AKTIEN IN DIESEM ARTIKEL

ANZEIGE

Rohstoffe in diesem Artikel

Goldpreis1.626,0565,35
4,19

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.626,0565,35
4,19
Kupfer7.364,00-48,00
-0,63
Ölpreis (WTI)83,17-3,35
-3,87
Silber28,521,04
3,80
Super Benzin1,610,00
0,00
Weizen208,000,00
0,00

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren50,59
0,0
5g Goldbarren224,28
0,0
10g Goldbarren438,78
0,0
1 Uz Goldbarren1.351,15
0,0
Krügerrand1.387,12
0,0
Britannia1.396,32
0,0
Maple Leaf1.388,14
0,0
American Eagle1.394,26
0,0
Zum Edelmetallshop

ANZEIGE

Was halten Sie von nutzergenerierten Chartanalysen auf finanzen.net?
Ich würde liebend gerne mein Wissen über Chartanalyse dem Publikum von finanzen.net zur Verfügung stellen.
Ich kenne mich bei Chartanalyse nicht so gut aus, halte nutzergenerierte Chartanalysen aber für einen echten Mehrwert.
Ich halte nichts von den Methoden der Chartanalyse und habe deshalb auch kein Interesse an nutzergenerierten Analysen.
 Abstimmen