18.01.2013 14:01

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KOLUMNE
INGMAR KÖNIGSHOFEN-KOLUMNE

Gold: Wichtige Hürden voraus


Der Goldpreis konsolidierte nach dem Ausbruch und einem steilen Anstieg bis knapp unter die 1800-Dollar-Marke...

... im Herbst in den letzten Monaten in einer dreiteiligen Abwärtskorrektur, die zwei nahezu identisch lange Abwärtswellen und eine zwischengelagerte Aufwärtswelle enthielt.

Dieses Muster ist nach wie vor als korrektives Muster im klassischen Sinne zu betrachten und deutet gemeinsam mit dem übergeordnet weiterhin intakten Bullenmarkt darauf hin, dass wir bei dem beliebten Edelmetall weitere Avancen erwarten dürfen. Die technische Zielregion hierfür ist auf Sicht der nächsten Wochen und Monate im Bereich um 1800 bis 1840 US-Dollar anzusiedeln. Ultralangfristig ist ein Anstieg bis 2100 bzw. 2250 US-Dollar durchaus möglich, ehe der Bullenmarkt ein jähes Ende nehmen dürfte.

Unser Value-Indikator zeigt im Wochenchart sogar eine leichte "Unterbewertung" gegenüber den korrelierten Märkten und befeuert damit die Erwartung, mittel- bis langfristig wieder anziehender Notierungen. Aus vergleichbaren Signallagen heraus gab es in der Vergangenheit Aufschwünge von wenigestens 20 und nicht selten sogar 50 Prozent.

Gold (Wochenchart in US-Dollar/oz):

Der Tageschart illustriert, dass Gold kurzfristig aber eine wichtige charttechnische Hürde zu nehmen hat. Bei 1695 US-Dollar verläuft ein horizontaler Widerstand, weiter oben bei 1707 US-Dollar verläuft die kurzfristige Abwärtstrendlinie. Zusammen bilden sie eine Widerstandszone, die per Tages- und Wochenschluss überwunden werden muss, damit wieder mehr Dynamik gen Norden aufkommen kann. Das bullishe Szenario für die mittlere Frist ist gültig, solange der Preis nicht nachhaltig unter 1625 US-Dollar absinkt. Für eine Ende des großen Bullenmarktes müsste der Goldpreis unter 1400 Dollar absinken.

Gold (Tageschart in US-Dollar/oz)

Interessenkonflikt
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Es gelten die AGB und die Datenschutzrechtlichen Hinweise auf www.boerse-daily.de.

Ingmar Königshofen ist Geschäftsführer bei der FSG Financial Services Group, welche unter anderem das Portal Boerse-Daily.de betreibt. Dort werden mehrmals täglich top-aktuelle Analysen zu DAX, US-Indizes sowie zu besonders attraktiven Einzelwerten veröffentlicht.

Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Kommentare zu diesem Artikel

Seckendhand schrieb:
18.01.2013 17:11:58

Was für ein Schmarren von klassisches Muster und so! Nur ein Erdbeben, ein mittlerer neuer Krieg oder eine revolution on demand, da wars was mit Muster! Frankreich is pleite und beginnt einen langen Krieg! Schuldenkrise etwa vorbei oder wie?

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