18.02.2013 06:00
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Rohöl: Rally mit bekanntem Ziel

Rohöl: Rally mit bekanntem Ziel
Inliner auf den Ölpreis
Fundamentale Wirtschaftsdaten, aber auch Spekulanten treiben derzeit den ­Ölpreis. Doch Experten erwarten, dass die OPEC ab 120 Dollar je Barrel der Sorte Brent die Förderhähne öffnet und so den Preis stabilisiert.
von Julia Groß, Euro am Sonntag

Chinas gestiegene Ölimporte sowie gesunkene Fördermengen in den OPEC-Staaten haben den Preis für Rohöl der Sorte Brent auf über 119 Dollar pro Barrel steigen lassen. Das ist der höchste Stand seit Mai 2012. Offenbar reagierte besonders OPEC-Mitglied Saudi-Arabien auf die gestiegene Ölproduktion in den USA und kappte seine Fördermengen, sodass das Kartell im Januar mit 30,34 Millionen Barrel pro Tag so wenig von dem schwarzen Rohstoff lieferte wie zuletzt vor einem Jahr.

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Im Zuge des wachsenden Risiko­appetits der Anleger hat gleichzeitig die Zahl der Finanzinvestoren, die auf einen steigenden Ölpreis wetten, stark zugenommen. Nach dem Terrorüberfall auf eine Gasanlage in Algerien wächst zudem die Angst vor politischen Unruhen in den Ölförderländern Nordafrikas. Diese erhöhte Wahrnehmung der Sicherheitsrisiken in der Region treibt — zusammen mit gescheiterten Verhandlungen über UN-Atominspektionen im Iran — den Ölpreis ebenfalls.

Seitwärtstrend erwartet
Dennoch sind viele Experten davon überzeugt, dass die OPEC den Brent-Preis nicht deutlich über 120 Dollar pro Barrel steigen lassen wird. Grund: Der globale Konjunkturaufschwung könnte zu stark gedämpft werden. Anleger können mit dem Inline-Optionsschein der Société Générale auf eine Seitwärtsbewegung des Ölpreises setzen (ISIN: DE 000 SG3 L4S 1). Wird Brent-Öl bis zum Laufzeitende am 14. Juni zwischen 98 und 138 Dollar gehandelt, erhalten sie zehn Euro je Schein ausgezahlt. Berührt oder durchbricht der Ölpreis diese Grenzen, verfällt der Optionsschein wertlos.

Bildquellen: ssuaphotos / Shutterstock.com, iStock

Nachrichten zu Ölpreis

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Business Insider
Für Öl läuft es in diesem Jahr eigentlich gut. Aber all das kann sich ändern, wenn ein "Schwarzer Schwan" dahergepaddelt kommt, sagen die Rohstoffexperten der Bank of America Merrill Lynch

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