von Astrid Zehbe, Euro am Sonntag
Die gute Nachricht für Kaffeebauern: Die Nachfrage steigt stetig an. Die schlechte: Wegen günstiger Witterungsbedingungen ist in diesem Jahr auch das Angebot gestiegen. Vor allem auf dem Markt für die Sorte Arabica herrscht derzeit ein Überangebot. In Kolumbien legten die Erträge um 17 Prozent zu. Brasilien meldet Rekordernten, auch andere lateinamerikanische Länder exportieren mehr.
Sandy lässt Preise steigen
Ein weiterer Grund für die schwache Entwicklung der Arabica-Preise liegt in den hohen Notierungen vom Vorjahr. Der hohe Preis ließ Käufer zur günstigeren Sorte Robusta wechseln. Noch können die nun niedrigeren Arabica-Preise die Käufer nicht zur Umkehr bewegen.
Seit Jahresbeginn sind die Notierungen daher um 40 Prozent gesunken, allein im Oktober fielen die Preise um sechs Prozent. Zuletzt sorgte immerhin Wirbelsturm Sandy für einen Preisanstieg: So legten die Notierungen kurzzeitig um 2,5 Prozent auf knapp 1,62 Dollar je Pfund zu, da Schäden in den Lagerhäusern befürchtet wurden.
Doch auch ohne Naturereignisse dürften die Preise langfristig wieder anziehen. Mit besserer Wirtschaftslage wird die Nachfrage nach der edleren Arabica-Bohne erneut steigen, vor allem in Schwellenländern und bei dem derzeitigen Preisniveau.
Wer darauf setzen möchte, kann dies mit einem Long-Zertifikat der Commerzbank (DE 000 CM2 VAD 7) mit Hebel 4,6 tun. Die Schwelle, bei der das Zertifikat vorzeitig fällig wird, liegt bei 1,24 Dollar und damit 19 Prozent unter dem aktuellen Kaffeepreis von 1,54 Dollar." target="_blank">Long-Zertifikat der Commerzbank (DE 000 CM2 VAD 7) mit Hebel 4,6 tun. Die Schwelle, bei der das Zertifikat vorzeitig fällig wird, liegt bei 1,24 Dollar und damit 19 Prozent unter dem aktuellen Kaffeepreis von 1,54 Dollar.
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