EMFIS.COM - Toronto 17.02.2012 (www.emfis.com)
Allzu viel Freude hatten die Aktionäre von Kinross Gold in den letzten rund zwei Jahren an ihrem Investment nicht und es bleibt letztlich nur zu hoffen, dass die unlängst kommunizierten Geschäftszahlen, die alles in allem sehr positiv ausfielen, den auf dem Papier lastenden Verkaufsdruck ein wenig reduziert. Wie das Unternehmen bekannt gab, setzte die Gesellschaft im letzten Vierteljahr vergangenen Jahres 949,3 Millionen
Dollar um. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahres-Zeitraum einem Anstieg von drei Prozent. Im Gesamtjahr 2011 konnte der Konzern nach eigenen Angaben einen Umsatz-Rekord einfahren: Im Vergleich zum Vorjahr erzielten die Kandier Erlöse in Höhe von 3,94 Milliarden Dollar, was einem Anstieg von bemerkenswerten 31 Prozent entspricht. Auch der Netto-Gewinn des Unternehmens kletterte in die Höhe: Im vierten Quartal 2011 betrug dieser 196,6 Millionen Dollar oder 0,17 Dollar je Aktie. Dies stellt eine durchaus beachtliche Steigerung um 24 Prozent dar. Noch besser sah es auf Jahressicht aus: Mit einem Anstieg von mehr als ansehnlichen 79 Prozent konnte das Unternehmen einen Netto-Gewinn in Höhe von 871,8 Millionen Dollar beziehungsweise 0,77 Dollar je Anteilsschein ausweisen. Die Gold-Produktion der Kanadier ging zwar im letzten Vierteljahr 2011 um fünf Prozent auf 643.288 Feinunzen Goldäquivalent zurück, allerdings konnte die Gesellschaft auf Jahressicht einen Produktions-Zuwachs von zwölf Prozent verzeichnen. So betrug der Gold-Output im Gesamtjahr 2011 2.610.373 Feinunzen Goldäquivalent.
Dividenden-Erhöhung um 33 Prozent Allerdings sind dies nicht die einzigen guten Nachrichten, die Anleger aus Kanada erreichen: Wie unlängst bekannt wurde, will Kinross Gold Corp seine Dividenden-Ausschüttung um immerhin 33 Prozent anheben. Damit erhalten Aktionäre eine Ausschüttung in Höhe von acht Cents je Stammaktie. Freuen dürfen sich Anteilseigner, die ihre Papiere bis zum 23. März dieses Jahres gehalten haben, auf die Auszahlung am 31. März 2012.
Die präsentierten Zahlen sind zugegebenermaßen über jeden Zweifel erhaben. Dennoch können sie über das typische Kinross-Problem (zunehmend geringere Reserven vor allem in Nordamerika) nicht hinwegtäuschen. Obgleich die Kanadier zuletzt einige neue Projekte angeschoben haben, muss davon ausgegangen werden, dass der Gold-Ausstoß tendenziell stagniert oder sogar leicht rückläufig ist. Und da das Papier auch technisch übel aussieht, drängen sich Käufe nicht auf.