02.07.2012 07:28
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Ölpreise verlieren nach Gewinnmitnahmen

Konjunkturdaten belasten
Die Ölpreise sind am Montag im Zuge von Gewinnmitnahmen schwächer in die neue Handelswoche gestartet.
Nach dem stärksten Preisanstieg innerhalb eines Tages seit drei Jahren am vergangenen Freitag rutschte der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur August-Lieferung am Morgen um 1,51 Prozent auf  96,29 US-Dollar. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI (West Texas Intermediate) verbilligte sich im frühen Handel um 1,14 Dollar auf 83,82 Dollar. Am Freitag hatten die Ölpreise im Zuge der Beschlüsse des EU-Gipfels zur Euro-Schuldenkrise die stärksten Gewinne innerhalb eines Tages seit 2009 verzeichnet.
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Neben den Gewinnmitnahmen erklärten Händler den Rückgang der Ölpreise zudem mit enttäuschenden Konjunkturdaten aus China. Im Juni hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt den dritten Monat in Folge eingetrübt und damit die Sorgen vor einem Rückgang der Ölnachfrage verstärkt. Das Inkrafttreten des Lieferstopps von Öl aus dem Iran in die Länder der Europäischen Union im Zuge des Atomstreits zeigte dagegen vorerst kaum Auswirkungen an den Ölmärkten.

SINGAPUR (dpa-AFX)

Bildquellen: iStock

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