11.12.2012 14:56
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Kupfer: Leicht im Korrekturmodus

Kupfer und Rohöl: Kupfer: Leicht im Korrekturmodus | Nachricht | finanzen.net
Kupfer: Leicht im Korrekturmodus
Kupfer und Rohöl
Zum Wochenauftakt markierte der Kupferpreis dank positiver Konjunkturdaten aus China den höchsten Stand seit sieben Wochen. Mittlerweile kommt das Industriemetall aber etwas zurück.
von Jörg Bernhard

Das Wohl und Wehe der chinesischen Wirtschaft spielt bei Kupfer traditionell eine große Rolle, schließlich nimmt allein das Reich der Mitte ungefähr 40 Prozent des jährlichen Kupferangebots auf. Nun richtet sich der Blick der Marktakteure aber wieder gen Westen, genauer gesagt in Richtung USA. Dort beginnt nämlich heute die zweitägige Notenbanksitzung der Fed. Am morgigen Mittwoch wird neben dem Sitzungsergebnis (18.30 Uhr) noch der künftige Leitzinskorridor prognostiziert (20.00 Uhr) sowie eine Pressekonferenz mit Ben Bernanke (20.15 Uhr) durchgeführt. Im Vorfeld dieser Termine neigten die Investoren zu leichten Gewinnmitnahmen.
Am Dienstagnachmittag präsentierte sich der Kupferpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte US-Future auf High Grade Copper (März) um 0,0120 auf 3,69 Dollar pro Pfund.

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Rohöl: Opec erwartet sinkende Nachfrage

Laut aktuellem Monatsbericht der Opec soll sich im kommenden Jahr die Ölnachfrage weiter abschwächen. Während im November weltweit noch 30,78 Millionen Barrel pro Tag verbraucht wurden, soll sich dieser Wert im Jahr 2013 auf durchschnittlich 29,75 Millionen Barrel reduzieren. Morgen treffen sich die zwölf Opec-Mitglieder in Wien, um von 10.00 bis 12.00 die Lage am Ölmarkt zu diskutieren. Um 14.00 Uhr folgt dann eine Pressekonferenz mit Generalsekretär Abdalla Salem El-Badri. Noch spannender dürfte es dann gegen Abend werden, wenn in den USA die weitere Geldpolitik der US-Notenbank Fed kommuniziert wird. An den Aktien- und Rohstoffmärkten könnte es dann zu markanten Kursreaktionen kommen.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,46 auf 86,02 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,67 auf 108,00 Dollar anzog.

Bildquellen: kotomiti / Shutterstock.com

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