25.03.2013 15:09

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KUPFER UND ROHÖL

Kupfer: Überangebot und Spekulanten belasten



Kupfer: Überangebot und Spekulanten belasten
Das Interesse an Kupfer hält sich seit Wochen in Grenzen. Weder die Industrie noch die spekulativen Markakteure finden derzeit Gefallen an dem roten Industriemetall.

von Jörg Bernhard

Laut jüngstem COT-Report (Commitments of Traders) der Commodity Futures Trading Commission bauten Großspekulanten ihre Netto-Short-Position (Pessimistische Markterwartung) in der Woche zum 19. März deutlich aus. Dem Kupferpreis droht im März der zweite Verlustmonat in Folge. Mitverantwortlich für diese Negativentwicklung dürfte auch der massive Anstieg der gelagerten Kupfermengen gewesen sein. An der London Metal Exchange, dem wichtigsten Handelsplatz für Kupfer, kam es in den vergangenen 12 Monaten zu einem Anstieg um 96 Prozent auf 525.825 Tonnen. Dies stellt keine gute Voraussetzung für eine markante Erholung dar.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Kupferpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte US-Future auf High Grade Copper (Mai) um 0,009 auf 3,4570 Dollar pro Pfund.

Rohöl: Zypern-Rettung sorgt für Kauflaune

Die abgewendete Pleite Zyperns wurde auch an den Energiemärkten mit Erleichterung aufgenommen. Nach dem Hick-Hack um die Rettung Zyperns dürften die Ängste, dass der Mini-Staat Zypern den Euro weiter belastet, nun erst einmal zu den Akten gelegt werden. Für die europäische Wirtschaft dürfte sich die jüngste Entwicklung allerdings nicht als auslösendes Moment für ein Verlassen des Tränentals erweisen. Die Probleme in Italien und Spanien dürften einer nachhaltigen Erholungstendenz der europäischen Wirtschaft entgegenstehen. Am Mittwoch stehen zum Beispiel italienische Einzelhandelsumsätze (Januar) zur Bekanntgabe an. Beim letzten Update gab es gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat ein Minus von 3,8 Prozent zu beklagen.
Am Montagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 1,20 auf 94,91 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,91 auf 108,57 Dollar anzog.

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