Am frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Januar-Lieferung 110,57 US-Dollar. Das waren 19 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank ebenfalls leicht um 27 Cent auf 87,80 Dollar.
Aus dem Handel wurden Gewinnmitnahmen als Grund für die schwächere Tendenz genannt. Am Donnerstag hatten die Ölpreise nicht zuletzt wegen robuster Konjunkturdaten aus den USA, dem weltweit größten Ölverbraucherland, um bis zu zwei Dollar zugelegt. Nach Regierungszahlen hat die amerikanische Wirtschaft im dritten Quartal das stärkste Wachstum in diesem Jahr an den Tag gelegt. Obgleich sich im Detail, insbesondere beim privaten Konsum, auch Schattenseiten offenbarten, reagieren die Ölpreise mit Aufschlägen.
SINGAPUR (dpa-AFX) - /bgf/fbr
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