26.03.2013 07:20

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NACH DIJSSELBLOEM-SCHOCK

Ölpreise mit moderaten Gewinnen


Die Ölpreise haben am Dienstag leichte Gewinne im frühen Handel verzeichnet.

Nach dem Schock über die Äußerungen von Eurogruppen-Chef Jereon Dijsselbloem zur Bankensanierung habe sich die Lage stabilisiert, sagten Händler. Am frühen Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Mai-Lieferung 108,30 US-Dollar. Das waren 13 Cent mehr als am Montag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um elf Cent auf 94,92 Dollar.

    Am Vortag war es nach anfänglicher Erleichterung über die Einigung auf Hilfe für das pleitebedrohte Zypern zu einem Kursrutsch am Ölmarkt gekommen. Eurogruppen-Chef Dijsselbloem hatte die Stimmung verdorben. Aussagen, die Enteignung von zyprischen Bankkunden könne als Vorbild für weitere kriselnde Euro-Länder in Frage kommen, sorgten für starke Verunsicherung. Zwar betonte der Niederländer später in einer Mitteilung, dass Zypern ein besonderer Fall sei. Die Nervosität an den Märkten blieb aber hoch. Im weiteren Handelsverlauf steht eine Reihe von US-Konjunkturdaten auf der Agenda, die für Kursbewegung sorgen könnte.

SINGAPUR (dpa-AFX)

Bildquellen: Calin Tatu / Shutterstock.com

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