28.02.2013 12:27
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Ölpreise weiter ohne klare Richtung

Nachfragesorgen belasten
Die Ölpreise haben am Donnerstag nach den Verlusten zum Wochenbeginn erneut keine klare Richtung gezeigt.
Gegen Mittag kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur April-Lieferung 111,99 US-Dollar. Das waren 12 Cent mehr als am Mittwoch. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel hingegen um 33 Cent auf 92,43 Dollar.
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    Während die globalen Aktienmärkte den Schock der Italien-Wahl anscheinend verdaut hätten, sei dies beim Ölpreis nicht der Fall, hieß es in einer Einschätzung der Commerzbank. Seit Beginn der Woche verzeichne Öl die größten Verluste unter den Rohstoffen.

    Laut den Experten belastet neben den drohenden automatischen Ausgabenkürzungen in den USA ein kräftiger Rückgang der Preise von Ölprodukten. Zudem sei die Nachfrage in den Vereinigten Staaten 2012 auf das niedrigste Niveau seit 1996 gesunken. Am Nachmittag könnten wichtige Konjunkturdaten aus den USA für Bewegung am Ölmarkt sorgen.

    Der Preis für Rohöl der Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ist weiter gesunken. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Donnerstag kostete ein Barrel am Mittwoch im Durchschnitt 109,69 Dollar. Das waren 41 Cent weniger als am Dienstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis von zwölf wichtigen Sorten des Kartells.

NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX)

Bildquellen: Ingvar Tjostheim / Shutterstock.com, vyp / Shutterstock.com

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