26.02.2013 07:52
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Öl- und Gasgeschäft hilft BASF - Optimistische Jahresprognose

   Von Heide Oberhauser-Aslan

   BASF hat geliefert. Der weltgrößte Chemiekonzern hat seine Jahresziele erreicht. Umsatz und bereinigter operativer Gewinn (EBIT) fielen vor allem dank eines sprudelnden Ölgeschäfts höher aus als im Vorjahr. Der Erlös kletterte um 7 Prozent auf 78,7 Milliarden Euro, das EBIT vor Sondereinflüssen legte um 5 Prozent auf 8,9 Milliarden Euro. Das ist neuer Rekord.

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   Auch im vierten Quartal profitierte der Branchenchampion von seiner florierenden Energiesparte. Besser als im Vorjahr lief auch das Geschäft mit Kunststoffen, das im Schlussquartal 2011 stark unter der Konjunkturschwäche gelitten hatte, sowie in der Bauchemie.

   Für 2013 zeigten sich die Ludwigshafener optimistisch. Umsatz und bereinigter operativer Gewinn sollen erneut zulegen. Dabei geht der Chemiekonzern von einer stärkeren Nachfrage aus. Auch Einsparmaßnahmen sollen zur Effizienzsteigerung beitragen.

   Von Oktober bis Dezember erlöste BASF mit 19,6 Milliarden Euro 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis (EBIT) kletterte um 18 Prozent auf 1,8 Milliarden Euro in die Höhe. Zu verdanken war dies vor allem dem Wiederhochfahren der Ölförderung in Libyen. Sie war wegen des Bürgerkriegs 2011 zeitweilig vollständig eingestellt und erst im Oktober wieder langsam aufgenommen worden.

   Der Nettogewinn fiel dagegen erwartungsgemäß mit 980 Millionen Euro unter das Vorjahresniveau von 1,131 Milliarden Euro. Ursache war neben der hoch besteuerten Ölproduktion in Libyen ein hoher Sonderertrag, der 2011 das Bild geschönt hatte. Die BASF SE hatte seinerzeit ihre Styrolkunststoffaktivitäten in ein Joint Venture mit Ineos ausgegliedert. Da die Deutschen höhere Vermögenswerte in das Gemeinschaftsunternehmen einbrachten, erhielten sie eine hohe einmalige Ausgleichszahlung von fast 600 Millionen Euro.

   Im Gesamtjahr verdiente BASF unter dem Strich mit 4,88 Milliarden Euro gut 20 Prozent weniger als im Vorjahr.

   Die Aktionäre will BASF aber dennoch mit einer höheren Dividende erfreuen. Gezahlt werden sollen je Aktie 2,60 Euro, nach 2,50 Euro im Vorjahr. Der Chemiekonzern hat sich zum Ziel gesetzt, die Dividende Jahr für Jahr zu erhöhen oder mindestens konstant zu halten.

   Kontakt zum Autor: heide.oberhauser@dowjones.com

   DJG/hoa/brb

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   February 26, 2013 01:22 ET (06:22 GMT)

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