Analysten gehen davon aus, dass sie die aktuelle Förderquote unverändert lassen werden. Sie liegt derzeit bei etwa 30 Millionen Barrel pro Tag. Dies entspricht etwa einem Drittel des weltweiten Tagesverbrauchs an Rohöl.
Der von Sanktionen betroffene Iran dränge zwar darauf, die Förderung zu drosseln, habe aber wenig Chancen, sagten Experten. Teheran produziere wegen der Sanktionen weniger Öl und hätte deshalb gerne höhere Preise, sagte der Analyst Carsten Fritsch von der Commerzbank.
Doch Schwergewichte des aus zwölf Staaten bestehenden Gremiums wie Saudi-Arabien, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate sind aus Expertensicht mit den aktuellen Ölpreisen zufrieden. "Solange die Preise bei über 100 Euro pro Barrel liegen, wird die Produktion nicht reduziert werden", sagte ein Analyst der britischen Energieagentur KBC, Ehsan ul-Haq. Der Preis für OPEC-Rohöl stieg am Dienstag leicht um 26 Cent auf 105,01 US-Dollar pro Barrel.
WIEN (dpa-AFX)
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