Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Februar-Lieferung im asiatischen Handel 111,19 US-Dollar. Das waren 39 Cent mehr als zum Handelsschluss am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg ebenfalls um 39 Cent auf 91,26 Dollar.
"Die jüngsten Nachrichten aus den USA haben die Risikofreude der Anleger am Ölmarkt verstärkt", beschrieb ein japanischer Rohstoffexperte die Stimmung. Es gebe etwas Hoffnung, dass Demokraten und Republikaner in letzter Minute den Haushaltsstreit beilegen und so automatische Steuererhöhungen und Ausgabenkürzungen der Regierung ("Fiskalklippe") verhindern.
Präsident Barack Obama will nach Informationen der "New York Times" nochmals einen Versuch unternehmen, um mit den Republikanern doch noch einen Kompromiss vor Jahresende zu finden. Er plane, noch an diesem Freitag führende Kongresspolitiker ins Weiße Haus einzuladen.
SINGAPUR (dpa-AFX)
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