06.05.2013 18:33
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Ölpreise gestiegen - Sorge vor Ausweitung des Syrienkonflikts

    NEW YORK/LONDON/WIEN (dpa-AFX) - Die Ölpreise haben am Montag gestützt durch die Furcht vor einer Ausweitung des Syrienkonflikts ihre Kursgewinne ausgeweitet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Auslieferung im Juni kostete am frühen Abend 105,28 US-Dollar. Das waren 1,09 Dollar mehr als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 38 Cent auf 96,96 Dollar.
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    Der Syrien-Konflikt droht sich auf die ölreiche Region des Nahen und Mittleren Ostens auszuweiten. Nach den Luftangriffen im Nachbarland Syrien herrscht in Israel erhöhte Alarmbereitschaft. Bis zum Montag beschränkte sich die Reaktion der Regierung in Damaskus jedoch auf Drohungen. Die Organisation Syrischer Menschenrechtsbeobachter erklärte, bei den israelischen Angriffen in der Nacht zum Sonntag seien im Umland von Damaskus mindestens 42 Soldaten getötet worden.

    Der Druck auf die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec), beim Treffen in Wien Ende des Monats zu handeln, hat laut Commerzbank nach dem jüngsten Anstieg des Brent-Preises über die Marke von 100 Dollar wieder abgenommen. Einige Opec-Länder benötigen einen Ölpreis von über 100 Dollar. Die Ölpreise profitierten zudem von den Aussagen von EZB-Präsident Mario Draghi, der weitere Maßnahmen der Notenbank in Aussicht stellte. Auch eine Senkung des Einlagensatzes in den negativen Bereich werde geprüft.

    Der Preis für Opec-Rohöl ist deutlich gestiegen. Nach Berechnungen des Opec-Sekretariats vom Montag kostete ein Barrel am Freitag im Durchschnitt 101,47 US-Dollar. Das waren 2,50 Dollar mehr als am Donnerstag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der zwölf wichtigsten Sorten des Kartells./jsl/he

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