IEA senkt Prognose für weltweite Rohölnachfrage

Der schwächere Ausblick des Internationalen Währungsfonds (IWF) für die konjunkturelle Entwicklung in Europa sei "besonders beunruhigend", begründete die in Paris ansässige Energieagentur den Rückgang der Prognose. Trotz Anzeichen einer besseren Entwicklung in China und den USA dürften die "schwachen makroökonomischen Bedingungen" den Anstieg der globalen Nachfrage nach Rohöl bremsen.
Indes hatte die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) ihre Prognose für den Anstieg der weltweiten Nachfrage nach Rohöl im laufenden Jahr erhöht. Das Ölkartell revidierte am Dienstag ihre Wachstums-Prognose um 80.000 Barrel oder 0,9 Prozent auf 800.000 Barrel pro Tag nach oben. Die Opec erwartet damit 2013 eine weltweite Nachfrage von durchschnittlich 89,7 Millionen Barrel pro Tag. Zudem erhöhte die Opec die Einschätzung für den weltweiten Bedarf nach Rohöl aus den Ländern des Kartells um 100.000 Barrel pro Tag auf täglich 29,8 Millionen Barrel.
PARIS (dpa-AFX)
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