01.03.2013 10:14
Bewerten
(12)

Quo vadis Goldpreis?

DRUCKEN
Zugegeben - als Goldbulle hatte man in letzter Zeit nervöse Nächte. Große Kursausschläge sowohl nach oben als auch nach unten binnen wenigen Stunden waren an der Tagesordnung.
Genauso wie der Preis ist auch das Gemengelage derzeit sehr verwirrend.

Es ist noch gar nicht so lange her - zum Jahresende fand man allerorts genügend Gründe Gold zu kaufen oder sich weiterhin mit Gold einzudecken. Denn die Gleichung bei Krisen Gold zu kaufen, ging ja weiterhin auf: die weltweite Schuldenkrise, die Eurokrise, der amerikanische Fiskallcliff oder aber Goldman Sachs´ Prognose der Goldpreis würde weiter steigen waren da nur einige. Preistreibende Nachrichten wie die, dass Investmentlegenden George Soros sich großflächig mit Gold eindeckte und der Gold-ETF SPDR-Gold erneut Rekordstände verzeichnete und auch Zentralbanken einer der größten Nachfrager waren, taten ihr übriges dazu.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Doch dann wendet sich offenbar im neuen Jahr schlagartig das Blatt: Goldman Sachs revidiert seine Prognosen. Das 3-Monats-Kursziel lautet nun 1.615 USD anstelle von 1.825 USD pro Feinunze. Und auch George Soros verkündet prompt, dass auch er sich von seinen Goldpositionen wieder trenne. Und genauso schnell ändert sich auch die Richtung des Goldpreises. Was ist los im Goldpreis und woher kommen diese Einflüsse und Richtungswechsel im Goldpreis nach nur 2 Monaten?

"Indien ist schuld!" Glaubt man der Rohstofflegende Jim Rogers, so übt der größte Goldkonsument der Welt derzeit einen enormen Druck auf den Goldpreis aus, da die hiesigen Politiker den Import von Gold limitieren möchten. Sollte dies in die Tat umgesetzt werden würde der Goldpreis noch viel weiter fallen, so Rogers jüngst in einem Interview. Doch sind Indiens Drosselungsabsichten ausreichend um den Goldpreis dermaßen zu belasten? Vermutlich ja. Indien allein hat im Jahre 2012 laut dem World Gold Council 864,20 Tonnen Gold nachgefragt (12% weniger als im Vorjahr). Eine Begrenzung der Einfuhr hätte empfindliche Folgen.

Fakt ist, dass derzeit viele Einflussfaktoren auf den Goldpreis einwirken. Auf der einen Seite ist es der so genannte Währungskrieg. Die Märkte werden mit Geld überflutet und dies führt zu steigenden Aktienkursen. Der allgemeine Risikoappetit steigt und die Nachfrage nach Gold sinkt. Doch Vorsicht sollte dennoch geboten sein - alleine die Ansage, dass Berlusconi wieder im Europolitischen Geschehen wieder mitmischen will hat gezeigt, wie empfindlich schnell der Goldpreis wieder ansteigen kann. Bei aller Börseneuphorie die derzeit herrscht sieht man eindrucksvoll an der Schwankungsintensität, wie fragil das ganze Gebilde noch ist. Fundamental betrachtet spricht weiterhin vieles für Sachwerte. Die Staatsverschuldung ist nicht abgebaut, die Eurokrise mit Italiens Führungsproblem und Spanien mit einem Immobilienproblem sind nur einige der vielen Damoklesschwerte. Wenn diese Fakten wieder stärker in die Anlageentscheidung einfließen, wird der Goldpreis als sicherer Hafen wieder gesucht. Auch der EURO-Höhenflug sollte unter diesen Voraussetzungen unterbrochen werden.

Fazit: Unter den derzeit herrschenden Irrationalitäten wird der Goldpreis weiterhin stark unter Druck geraten. Anleger müssen starke Nerven behalten und ausharren. Übrigens - auf die Frage was Jim Rogers tun wird, wenn der Goldpreis weiter fällt: "So viel kaufen wie ich nur kann."

Die Ophirum Commodity GmbH ist ein auf physische Edelmetalle spezialisiertes Unternehmen. Neben der Produktstrukturierung ist Ophirum Pionier in Sachen Onlinehandel mit Edelmetallen. Seit Ihrer Gründung setzt Ophirum immer wieder neue Marktstandards in puncto Sicherheit und Qualität. Unter www.ophirum.de können Anleger Gold, Silber & Co. einfach, sicher und günstig erwerben.
Der obige Text spiegelt die Meinung des jeweiligen Kolumnisten wider. Die finanzen.net GmbH übernimmt für dessen Richtigkeit keine Verantwortung und schließt jegliche Regressansprüche aus.

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
    2
  • Alle
    +
  • ?
Gold und Rohöl
Gold: Durch starken Dollar ausgebremst
Die politische Krise in Deutschland verhalf dem Dollar in höhere Regionen und bremste dadurch den Goldpreis leicht aus.
08:13 Uhr
16.11.17

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.276,18-18,03
-1,39%
Kupferpreis6.728,00-35,50
-0,52%
Ölpreis (WTI)56,11-0,57
-1,01%
Silber16,91-0,42
-2,41%
Super Benzin1,350,02
1,58%
Weizen157,75-1,00
-0,63%

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren44,34
-0,8
5g Goldbarren191,68
-0,9
10g Goldbarren371,84
-1,0
1 Uz Goldbarren1.119,99
-1,0
Krügerrand1.129,72
-1,0
Maple Leaf1.129,72
-1,0
American Eagle1.137,82
-1,0
zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt im Plus -- Dow fester -- Größter Tesla-Bulle traut Tesla-Aktie 500 Dollar zu -- Bitcoin erstmals über 8.000 Dollar -- ProSiebenSat.1-Chef geht vorzeitig -- Alibaba, Air Berlin im Fokus

Griechenland übertrifft angeblich selbst gesteckte Haushaltsziele. SLM Solutions-Aktie auf neuem Rekordhoch. Nordex-Aktie tiefrot: Angst vor weiterem Geschäftsabschwung belastet. Nach Rauswurf von Apple: Diese Aktien hat George Soros aktuell im Portfolio.
Anzeige
Anzeige
Börse Stuttgart Anlegerclub

Payment-Trend: Der Vormarsch von digitalen Zahlungsabwicklern

Im neuen Anlegermagazin lesen Sie, warum vor allem asiatische Unternehmen beim Mobile-Payment eine wichtige Rolle spielen und welche Aktien vom mobilen Bezahlen profitieren könnten.
Anlegermagazin kostenlos erhalten

Umfrage

Sind Sie in Bitcoins investiert?

Online Brokerage über finanzen.net

Das Beste aus zwei Welten: Handeln Sie für nur 5 Euro Orderprovision* pro Trade unmittelbar aus der Informationswelt von finanzen.net!
Zur klassischen Ansicht wechseln
Top News
Konjunktur/Wirtschaft
20:01 Uhr
Szenario: Inflation zieht an
Beliebte Suchen
DAX 30
Öl
Euro US-Dollar
Bitcoin
Goldpreis
Meistgesucht
Volkswagen (VW) AG Vz.766403
Deutsche Bank AG514000
EVOTEC AG566480
Daimler AG710000
BYD Co. Ltd.A0M4W9
GAZPROM903276
CommerzbankCBK100
ProSiebenSat.1 Media SEPSM777
GeelyA0CACX
AIXTRON SEA0WMPJ
Apple Inc.865985
BP plc (British Petrol)850517
E.ON SEENAG99
Sabina Gold & Silver Corp.A0YC9U
Siemens AG723610