04.12.2012 06:59
Bewerten
 (1)

Rohöl: Kraft tanken vor Datenflut

Rohöl: Kraft tanken vor Datenflut
Palladium und Rohöl
Der gestern veröffentlichte Einkaufsmanagerindizes für China fiel besser als erwartet aus und sorgte zunächst für einen positiven Wochenauftakt beim Ölpreis.
von Jörg Bernhard

Mit 50,5 Zählern deutete der chinesische HSBC-Einkaufsmanagerindex auf eine wirtschaftliche Wachstumsphase hin und markierte den höchsten Stand seit sieben Monaten. Einen Dämpfer gab es dann allerdings nach der Meldung über die Laune amerikanischer Einkaufsmanager. Der erfahrungsgemäß besonders stark beachtete ISM-Einkaufsmanagerindex sank von 51,7 auf 49,5 Zähler und verfehlte damit die Erwartungen in Höhe von 51,7 Zählern (Quelle: Bloomberg-Umfrage) recht deutlich. Mit Blick auf den heutigen Konjunkturkalender dürfte der Ölhandel etwas ruhiger verlaufen. Lediglich am Abend könnte der Wochenbericht des American Petroleum Institute noch für etwas Bewegung sorgen. Ab Mittwoch dürften die Energiemärkte aber wieder an Dynamik gewinnen, da diverse konjunkturelle Highlights zur Bekanntgabe anstehen.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,35 auf 88,74 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,21 auf 110,71 Dollar zurückfiel.

Palladium: Rückschlag droht

Während man bei Gold und Silber in den vergangenen Wochen mit viel gutem Willen einen Seitwärtstrend attestieren kann, kämpfte sich Palladium in Richtung des bisherigen Dreimonatshochs vor. Aus charttechnischer Sicht wird im Bereich von 700 Dollar nun aber die Luft dünner, so dass die Wahrscheinlichkeit für eine technische Korrektur zunimmt. Timingindikatoren wie die Bollingerbänder und der Relative-Stärke-Index zeigen mittlerweile eine überkaufte Situation an. Ein nachhaltiges Überwinden der psychologisch und charttechnisch wichtigen Marke von 700 Dollar dürfte sich als kein leichtes Unterfangen erweisen.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Palladiumpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Palladium (März) um 9,75 auf 691,80 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: James Jones Jr / Shutterstock.com
Artikel empfehlen?
  • Relevant
  • Alle
  • Medien
  • Agenturen
  • Extern
  • ?
20.08.14
Palladium May Be Headed for a Fall (EN, The Wall Street Journal Deutschland)
18.08.14
15.08.14
Prozente mit Palladium? (finanzen.net)
06.08.14
04.08.14
29.07.14
Angst vor russischer Vergeltung treibt den Palladium-Preis (The Wall Street Journal Deutschland)
Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen
Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen
vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden
Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Für den Live-Chat können Sie sich mit Ihrem finanzen.net-, Facebook- oder Twitter Account anmelden. Um immer die neusten Beiträge zu sehen, stellen Sie bitte "Neuesten" ein.

Private Krankenversicherung Tarifvergleich

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.281,234,63
0,36
Kupfer7.088,00123,55
1,78
Ölpreis (WTI)93,610,00
0,00
Silber19,45-0,02
-0,09
Super Benzin1,500,00
0,07
Weizen173,752,50
1,46

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren40,69
0,0
5g Goldbarren169,05
0,0
10g Goldbarren327,75
0,0
1 Uz Goldbarren1.002,59
0,0
Krügerrand1.018,20
0,0
Britannia1.026,35
0,0
Maple Leaf1.015,19
0,0
American Eagle1.024,33
0,0
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX schließt mit Verlust -- Wall Street uneins -- Air Berlin: Zusammenlegung von Töchtern kein Thema -- Fed-Chefin Yellen bleibt bei Zinserhöhung vage -- Microsoft, RWE, eBay im Fokus

Lufthansa droht Pilotenstreik. Draghi fordert wachstumsfreundlichere Politik. WTO verurteilt Argentiniens Importbeschränkungen. Bundeskartellamt leitet kein Missbrauchsverfahren gegen Google ein. Wirtschaftsprofessor: Mehr Vereine werden BVB folgen. Rocket Internet sichert sich weiteren Aktionär.
Wo wohnt man am teuersten?

Diese Aktien sind auf den Kauflisten der Experten

Diese Models verdienten 2014 am meisten

Laut Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig wirken befristete Jobs wie die Anti-Baby-Pille. Sind Sie auch dieser Meinung?
Abstimmen
Direkt zu den Ergebnissen

Anzeige