12.04.2013 18:40

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ROUNDUP: Goldpreis fällt auf tiefsten Stand seit Juli 2011


    NEW YORK (dpa-AFX) - Der Goldpreis kommt immer heftiger unter Druck, der zwölfjährige Aufwärtstrend scheint vorbei: Am Freitagnachmittag fiel der Kurs für eine Feinunze (31,1 Gramm) des gelben Edelmetalls an der New Yorker Rohstoffbörse unter die Marke von 1.500 US-Dollar und erreichte damit den tiefsten Stand seit Juli 2011. Zuletzt stand der Preis bei 1.499,20 Dollar.

    Profi-Anleger zogen zudem massiv Mittel aus dem weltgrößten Goldfonds SPDR Gold Trust ab. Das Volumen erreichte den niedrigsten Wert seit fast drei Jahren. Zuletzt hatten Großbanken wie Goldman Sachs , Societe Generale (Société Générale) oder Bank of America den Gold-Boom für beendet erklärt.

SOROS: GOLD NICHT LÄNGER 'SICHERER HAFEN'

    Auch der Hedgefonds-Spekulant George Soros hatte jüngst gesagt, der rare Rohstoff tauge nicht länger als "sicherer Hafen". Silber geriet zum Wochenschluss ebenfalls in großem Stil unter Druck.

    Analysten erklärten den Kursrutsch beim Edelmetall mit der Aussicht auf ein frühzeitiges Ende der ultralockeren Geldpolitik in den USA. Aus dem Protokoll der letzten Ratssitzung der US-Notenbank Fed war hervorgegangen, dass die Währungshüter die Liquiditätsflut immer kritischer bewerten. Die breite Mehrheit will spätestens zum Jahresende damit beginnen, die weit geöffneten Geldschleusen wieder zu schließen.

CITIGROUP HÖRT 'TODESGLOCKEN' LÄUTEN

    Die Experten der Citigroup sehen den "Superzyklus" an den Rohstoffmärkten vor dem Ende. 2013 dürfte das Jahr sein, in dem die "Todesglocken" läuten, heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Studie. Es werde in diesem Quartal nur wenige Gewinner geben, die meisten Industrie- und Edelmetalle dürften einbüßen.

    Vor zwei Tagen hatten bereits die Analysten von Goldman Sachs mit einer deutlichen Reduzierung ihrer Preisprognose für Aufsehen gesorgt. Die Investmentbank geht davon aus, dass der Preis in den nächsten zwölf Monaten auf 1.390 Dollar sinken wird. Grund sei unter anderem die Erholung der US-Wirtschaft./hbr/jsl/he

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