05.04.2013 15:13
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Rohöl: Absacker nach US-Arbeitsmarktdaten

Rohöl: Absacker nach US-Arbeitsmarktdaten
Rohöl und Erdgas
Nach der Bekanntgabe der Märzzahlen vom US-Arbeitsmarkt ging es mit dem Ölpreis bergab, weil diese deutlich schlechter als erwartet ausgefallen waren.
von Jörg Bernhard

Trotz eines Rückgangs der Arbeitslosenquote von 7,7 auf 7,6 Prozent reagierten die Marktakteure enttäuscht. Grund: Die Zahl neu geschaffener Stellen außerhalb des Landwirtschaftssektors überraschte negativ. Sie fiel mit 88.000 deutlich schlechter als prognostiziert aus. Zur Erinnerung: Im Vormonat wurden 236.000 neue Jobs geschaffen. Die am Vormittag vorgelegten europäischen Einzelhandelsumsätze (-1,4 Prozent p.a.) zeugten einmal mehr von einer tendenziell schwachen Verfassung der europäischen Wirtschaft.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit fallenden Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,63 auf 92,63 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,92 auf 105,42 Dollar zurückfiel.

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US-Erdgas: Bullishe „Goldmänner“

Die in der Rohstoffbranche besonders angesehenen Analysten von Goldman Sachs haben ihr Kursziel für US-Erdgas um 17 Prozent angehoben. Aufgrund des kalten Winterwetters und des dadurch bedingten starken Lagerabbaus rechnen die Experten für 2013 mit einem durchschnittlichen Gaspreis in Höhe von 4,40 Dollar pro mmBtu. Das ursprüngliche Kursziel lag bei lediglich 3,75 Dollar. Während vor einem Jahr die Lager mit 2,5 Billionen Kubikfuß gefüllt waren, beläuft sich der aktuelle Wert auf 1,7 Billionen. Die Goldman-Sachs-Analysten sprachen sogar eine konkrete Handelsempfehlung aus – nämlich den Kauf von Erdgas-Calls.
Am Freitagnachmittag präsentierte sich der Gaspreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 15.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige Future auf Henry-Hub-Erdgas um 0,040 auf 3,987 Dollar pro mmBtu.

Bildquellen: Leo Francini / Shutterstock.com, meepoohfoto / Shutterstock.com

Nachrichten zu Ölpreis

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Business Insider
Für Öl läuft es in diesem Jahr eigentlich gut. Aber all das kann sich ändern, wenn ein "Schwarzer Schwan" dahergepaddelt kommt, sagen die Rohstoffexperten der Bank of America Merrill Lynch

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