28.03.2013 08:12
Bewerten
 (0)

Rohöl: BIP-Wachstum vor der Tür

Gold: Zypern sorgt für Spannung
Rohöl und Gold
Obwohl die gelagerten Ölmengen in den USA mit plus 3,3 Millionen Barrel stärker als erwartet zulegten, hält sich der Ölpreis relativ stabil.
von Jörg Bernhard

Weil die Kapazitätsauslastung um 2,2 Prozentpunkte auf 85,7 Prozent anstieg, interpretierten die Marktakteure dies und die gesunkenen Lagermengen bei Benzin (-1,6 Millionen Barrel) und Diesel (-4,5 Millionen Barrel) als relativ starke Ölnachfrage. Vor dem morgigen Feiertag stehen noch einige wichtige US-Konjunkturdaten zur Bekanntgabe an. Dabei dürfte sich das Interesse vor allem auf die endgültigen Zahlen zum BIP-Wachstum sowie die wöchentlichen Neuanträge auf Arbeitslosenhilfe konzentrieren. Während laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten das Wirtschaftswachstum der USA von plus 0,1 Prozent auf plus 0,6 Prozent revidiert werden könnte, soll die Zahl neuer Arbeitsloser von 336.000 auf 340.000 leicht gestiegen sein.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,29 auf 96,87 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,24 auf 109,93 Dollar anzog.

Anzeige
Gold kaufen
Sie möchten in physisches Gold investieren? Nutzen Sie die günstigen Konditionen im finanzen.net Goldshop.
zum Shop

Gold: Zypern sorgt für Spannung

Die für den Mittag angekündigte Öffnung der Banken in Zypern wird an den Märkten mit großer Spannung erwartet. Weil in ersten Plänen sämtliche Sparer über Zwangsabgaben auf ihre Einlagen zur „Ader gelassen“ werden sollte, dürfte die Bereitschaft Gelder abzuziehen relativ groß sein. Diverse Beschränkungen wie das maximale Tageslimit für Abhebungen in Höhe von 300 Euro pro Bankkunde sollen ein „Ausbluten“ der Banken jedoch verhindern. Die Gold-Abflüsse beim weltgrößten Gold-ETF SPDR Gold Shares haben sich mittlerweile beruhigt. Bereits seit einer Woche stagniert dessen gehaltene Goldmenge bei 1.221,26 Tonnen.
Am Donnerstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Juni) um 1,50 auf 1.605,70 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: iStock, ded pixto / Shutterstock.com

Nachrichten zu Goldpreis

  • Relevant
  • Alle
  • ?

Um Ihnen die Übersicht über die große Anzahl an Nachrichten, die jeden Tag für ein Unternehmen erscheinen, etwas zu erleichtern, haben wir den Nachrichtenfeed in folgende Kategorien aufgeteilt:

Relevant: Nachrichten von ausgesuchten Quellen, die sich im Speziellen mit diesem Unternehmen befassen

Alle: Alle Nachrichten, die dieses Unternehmen betreffen. Z.B. auch Marktberichte die außerdem auch andere Unternehmen betreffen

vom Unternehmen: Nachrichten und Adhoc-Meldungen, die vom Unternehmen selbst veröffentlicht werden

Peer Group: Nachrichten von Unternehmen, die zur Peer Group gehören

Die beliebtesten Rohstoffe

Goldpreis1.133,988,13
0,72
Kupferpreis5.143,5015,50
0,30
Ölpreis (WTI)45,383,50
8,36
Silber14,610,10
0,71
Super Benzin1,33-0,01
-0,38
Weizen162,50-0,50
-0,31

Edelmetalle: Münzen und Barren

  • Gold
  • Silber
1g Goldbarren41,80
0,0
5g Goldbarren180,11
0,0
10g Goldbarren346,65
0,0
1 Uz Goldbarren1.052,53
0,0
Krügerrand1.068,90
0,0
Britannia1.079,09
0,0
Maple Leaf1.065,79
0,0
American Eagle1.076,97
0,0
Zum Edelmetallshop

Heute im Fokus

DAX & Dow Jones gehen mit leichten Verlusten ins Wochenende -- Apple lädt zu Neuheiten-Präsentation am 9. September -- Fresenius, BMW, Wirecard im Fokus

Nikkei und Shanghai Composite weiter erholt - China pumpt weitere Milliarden in den Geldmarkt. 5 Dinge, die bei einem Börsengang der Postbank zählen. Interims-Regierung in Athen ernannt - Syriza verliert bei griechischen Wählern an Zustimmung. Bayer will Covestro 2015 an die Börse bringen. Draghi unterstützt Forderung für Finanzministerium in Europa.
Die niedrigsten Neuzulassungen

Wer brilliert in der Wirtschaftswelt?

Diese Firmen patentieren am meisten

Umfrage

Der deutsche Leitindex kann die Marke von 10.000 Punkten zum Wochenauftakt vorbörslich nicht mehr verteidigen. Wo sehen sie den DAX in einem Monat?