31.10.2012 07:49
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Rohöl: Bodenbildung geht weiter

Rohöl und Gold
Laut American Petroleum Institute sind in den USA die gelagerten Ölmengen um 2,1 Millionen Barrel gewachsen.
von Jörg Bernhard

Am Nachmittag folgt noch der Wochenbericht des US-Energieministeriums (15.30 Uhr). Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es hier einen Anstieg um 1,75 Millionen Barrel gegeben haben. Zuvor soll noch der Chicago-Einkaufsmanagerindex veröffentlicht werden. Einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten zufolge soll dieser von 49,7 (September) auf 51,0 Punkte ansteigen und damit wieder eine wirtschaftliche Wachstumsphase anzeigen. Die US-Sorte WTI bewegt sich weiterhin nahe am Viermonatstief, während sich die Nordseemarke Brent Mitte September deutlich unter dem aktuellen Preisniveau bewegte.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 7.40 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,29 auf 85,97 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,05 auf 109,13 Dollar anzog.

Gold: Wenig Bewegung

Die indische Hochzeitssaison erreicht im November ihren Höhepunkt und dürfte daher von umfangreichen Käufen indischer Importeure begleitet werden. Diese sollten den Goldpreis unterstützen und einen Rutsch unter die Marke von 1.700 Dollar verhindern. Der schwache Dollar hat dem gelben Edelmetall zu einer Atempause verholfen und seinen Preis in der Spitze auf 1.717,80 Dollar ansteigen lassen. Am Donnerstag und Freitag stehen wichtige Daten vom Arbeitsmarkt zur Bekanntgabe an. Vor allem der für Freitag angekündigte Oktoberbericht könnte der US-Währung neue Impulse verleihen. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll die Arbeitslosenrate von 7,8 auf 7,9 Prozent gestiegen und 125.000 neue Jobs entstanden sein.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.40 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 0,10 auf 1.712,20 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: iStock
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