von Jörg Bernhard
Auf die Stimmung drückte nicht nur der starke Dollar, sondern vor allem die Angst vor einer globalen Wirtschaftsschwäche. Der am Morgen veröffentlichte Einkaufsmanagerindex bestätigte diese Befürchtung aber nicht. In China gab es einen Anstieg von 48,1 auf 49,5 Punkte zu vermelden. In Deutschland bzw. Europa werden die Einkaufsmanagerindizes für den Industrie- und den Dienstleistungssektor um 9.30 Uhr bzw. 10.00 Uhr veröffentlicht. Am Nachmittag komplettiert der von Markit Economics ermittelte US-Einkaufsmanagerindex den diesbezüglichen Zahlenreigen. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten soll es hier im Juli zu einem leichten Rückgang von 52,9 auf 52,6 Zähler gekommen sein. Im Vormonat wurde der schwächste Indexstand seit 18 Monaten gemeldet.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit erholten Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,70 auf 88,84 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,04 auf 104,30 Dollar anzog.
Gold: Kaum Bewegung
Während der starke Dollar derzeit die Ambitionen des gelben Edelmetalls ausbremst, können sich Goldfans aus der Eurozone über die auf Eurobasis zu beobachtende relative Stärke freuen. Diese lässt sich besonders gut an XETRA-Gold ablesen. Die physisch besicherte und mit einem Lieferanspruch ausgestattete Inhaberschuldverschreibung der Deutsche Börse Commodities GmbH repräsentiert den in Euro gemessenen Gegenwert von einem Gramm Gold. Mit aktuell 41,87 Euro befindet sich das Wertpapier nicht weit von seinem am 12. September 2011 markierten Rekordhoch von 43,81 Euro. Mit Blick auf die 12-Monatsperformance (+16,4 Prozent) und die Dreijahresperformance (+94,3 Prozent) kann man ihm durchaus bestätigen, seiner Rolle als sicherer Hafen gerecht geworden zu sein.
Am Dienstagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit stabilen Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (August) um 0,40 auf 1.577,00 Dollar pro Feinunze.
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