11.03.2013 08:10
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Rohöl: Chinas Konjunkturdaten bremsen

Rohöl: Chinas Konjunkturdaten bremsen
Rohöl und Gold
Die am Wochenende gemeldeten Konjunkturdaten aus China sorgten für einen verhaltenen Wochenstart beim Ölpreis.
von Jörg Bernhard

Statt eines erwarteten Wachstums der Februar-Industrieproduktion in Höhe von 10,7 Prozent p.a. mussten sich die Marktakteure mit einem Plus von „lediglich“ 9,9 Prozent zufrieden geben. Noch größer fiel die Enttäuschung bei den chinesischen Einzelhandelszahlen aus, die auf Jahressicht statt der prognostizierten 15 Prozent um 12,3 Prozent zulegten. In der abgelaufenen Börsenwoche wuchs laut aktuellem COT-Report (Commitments of Traders) der CFTC vor allem bei Kleinspekulanten (Non-Reportables) die Skepsis. Diese wiesen erstmals seit Weihnachten eine Netto-Short-Position (pessimistische Markterwartung) bezüglich WTI-Rohöl aus. Ihre Marktposition drehte in der Woche zum 5. März von plus 12.182 auf minus 5.426 Kontrakte, während bei den Großspekulanten lediglich ein leicht nachlassender Optimismus von plus 236.098 auf plus 235.740 Kontrakte (-0,2 Prozent) registriert worden war.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,11 auf 91,84 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,32 auf 110,53Dollar zurückfiel.

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Gold: Positive Vorzeichen

Nach fünf Verlustmonaten in Folge, weiß der Goldpreis im März noch nicht so recht, wo die Reise hingehen soll. Gebremst werden die Ambitionen des gelben Edelmetalls derzeit durch den starken Dollar und die positiver als erwartete Entwicklung am US-Arbeitsmarkt. Der am Freitag gemeldete Rückgang der Februar-Arbeitslosenrate von 7,9 auf 7,7 Prozent dürfte die US-Notenbank Fed allerdings nicht zu einem Kurswechsel bewegen, schließlich lautet deren Zielmarke 6,5 Prozent.
Am Montagvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 8.00 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (April) um 4,60 auf 1.581,50 Dollar pro Feinunze.

Bildquellen: nostal6ie / Shutterstock.com, meepoohfoto / Shutterstock.com

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