Rohöl: Deutlich im Plus
Nach der Veröffentlichung aktueller Zahlen vom US-Arbeitsmarkt ging es mit den Öl-Futures kurzzeitig bergab. Statt eines erwarteten Rückgangs von 439.000 auf 415.000 Neuanträge fielen die tatsächlichen Zahlen mit 410.000 etwas besser aus. Nun warten die Marktakteure noch auf den Wochenbericht des US-Energieministeriums. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter elf Analysten wird ein Lagerzuwachs in Höhe von einer Million Barrel erwartet. Aufgrund des morgigen Thanksgiving-Feiertags in den USA dürfte die Bereitschaft für das Eingehen größerer Futures-Positionen relativ gering sein.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Ölpreis mit stärkeren Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,83 auf 87,58 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 1,34 auf 111,17 Dollar anzog.
Gold: Notenbanken kaufen zu
Das Hick-Hack um die ausstehenden Hilfszahlungen für Griechenland hat dem Dollar in höhere Kursregionen verholfen. So fehlen dem Dollarindex, der die US-Währung mit sechs anderen wichtigen Währungen vergleicht, gegenwärtig lediglich 0,5 Prozent, um ein neues Zweieinhalbmonatshoch zu markieren. In den kommenden Tagen dürfte auch an den Goldmärkten die Liquidität feiertagsbedingt signifikant abnehmen. Erhöhtes Nachfrageinteresse ist aber nach wie vor sowohl bei ETFs als auch bei Notenbanken aus Schwellenländern festzustellen. Vom Internationalen Währungsfonds war zu hören, dass sich deren Goldbestände im Oktober um netto 40 Tonnen erhöht hätten.
Am Mittwochnachmittag präsentierte sich der Goldpreis mit etwas höheren Notierungen. Bis gegen 14.45 Uhr (MEZ) verteuerte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 2,60 auf 1.726,20 Dollar pro Feinunze.
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