von Jörg Bernhard
Investoren sorgen sich darum, dass die Gefechte zwischen beiden Länder zu einem Krieg führen könnten. Vor allem eine mögliche Militärhilfe aus dem Iran würde die geopolitischen Risiken in der Region deutlich ansteigen lassen. Aus fundamentaler Sicht müsste es derzeit mit dem Ölpreis eher bergab gehen, schließlich hat der IWF seine Konjunkturprognose für das laufende Jahr von 3,5 auf 3,3 Prozent und für 2013 von 3,9 auf 3,6 Prozent reduziert. Wegen des US-Feiertags am Montag verschieben sich die Wochenberichte des American Petroleum Institute und der US-Energiebehörde um einen Tag auf Mittwoch bzw. Donnerstag. Laut einer Bloomberg-Umfrage unter Analysten sollen sich die gelagerten Ölmengen um 1,5 Millionen Barrel erhöht haben. Normalerweise spräche dies für einen schwächeren Ölpreis doch die Unsicherheit im Nahen Osten scheint konjunkturelle Belastungsfaktoren derzeit auszublenden.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Ölpreis mit nachgebenden Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der nächstfällige WTI-Kontrakt um 0,45 auf 91,94 Dollar, während sein Pendant auf Brent um 0,41 auf 114,09 Dollar zurückfiel.
Gold: Kursschwäche verdaut
Der Dollar erhielt zuletzt wieder Rückenwind, was dem gelben Edelmetall über die negative Korrelation beider Assets weniger gut bekam. Im Tief sackte der am aktivsten gehandelte Gold-Future auf 1.762 Dollar ab. Hier verläuft eine markante Unterstützungszone, die es zu verteidigen gilt. Aus charttechnischer Sicht hat sich mit dem Rückgang der vergangenen Tage die von Timingindikatoren wie den Bollingerbändern und dem RSI angezeigte überkaufte Lage wieder etwas normalisiert.
Am Mittwochvormittag präsentierte sich der Goldpreis mit gehaltenen Notierungen. Bis gegen 7.45 Uhr (MESZ) ermäßigte sich der am aktivsten gehandelte Future auf Gold (Dezember) um 0,20 auf 1.764,80 Dollar pro Feinunze.
Tops und Flops: Die Rohstoffe im dritten Quartal:
Platz 36: Mageres Schwein (-22,11%)
Den Auftakt für das Ranking macht Mageres Schwein. Mit einem Preiseinbruch um mehr als 22 Prozent ist der Rohstoff der schwächste Performer im letzten Jahresviertel.
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